Fachanwalt für Arbeitsrecht: So verhalten Sie sich am besten nach einer Kündigung

Was tun nach einer Kündigung? Meistens wird es Richtung Arbeitsgericht gehen, mit einer Kündigungsschutzklage.
Kündigungsschutzklage

Die meisten Arbeitnehmer erleben die Kündigung wie einen Schock. Viele wissen nicht, was man jetzt tun soll. Manch einer scheut sich, gegen seinen Arbeitgeber juristisch vorzugehen – zu viel hat man gemeinsam erlebt, oft auch positives. Oder einen hemmt die Angst, sich Feinde zu machen. Von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck erfahren Sie, wie man sich nach einer Kündigung am besten verhält.

 

Mein erster Rat als Arbeitsrechtler: Lassen Sie sich nicht von Emotionen leiten! Überlegen Sie stattdessen, was Ihnen am meisten bringt. Furcht vor Repressalien müssen Sie bei seriösen Arbeitgebern eher nicht befürchten. Lassen Sie Nostalgie und Solidarität außen vor! Sie haben das Recht, gegen eine Kündigung juristisch vorzugehen und sie von einem Richter auf seine Rechtmäßigkeit überprüfen zu lassen. Nutzen Sie dieses Recht. Schließlich denkt Ihr Arbeitgeber bei der Kündigung auch an sich und seine Interessen!

 

Was sollte Ihr erster Schritt sein nach einer Kündigung? Klären Sie Ihre Rechtsposition und Ihre Möglichkeiten! Hätte eine Kündigungsschutzklage Chancen auf Erfolg? Bringen Sie in Erfahrung, welche Ansprüche Sie gegen Ihren Arbeitgeber haben und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können. Vielleicht wollen Sie bei Ihrem Arbeitgeber bleiben? Dann lohnt sich gegebenenfalls eine Klage, die Ihren Arbeitgeber zwingt, Sie zu den alten Arbeitsvertragsbedingungen wieder einzustellen.

 

Wollen Sie eine Abfindung sichern? Hier sollten Sie die beste Vorgehensweise mit einem Spezialisten besprechen. Mit manchen Arbeitgebern kann man sich auf eine Abfindung als Baustein eines Aufhebungsvertrages einigen. In den meisten Fällen wird man allerdings eine vernünftige Abfindung nur im Zusammenhang einer Kündigungsschutzklage erreichen können. Ihr Arbeitsrechtler wird Ihnen die aussichtsreichste Strategie empfehlen.

 

Worauf sollten Sie bei der Wahl Ihres Rechtsbeistands beziehungsweise Anwalts für Arbeitsrecht achten? Im Fall einer Kündigung rate ich dazu, einen Experten für Kündigungsschutz um Rat zu fragen, beispielsweise einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, der sich auf Kündigungsschutzklagen spezialisiert hat. Der Experte sollte ausreichend erfahren und versiert sein, um gegen große Unternehmen und Ihre Anwaltsteams auf Augenhöhe zu verhandeln.

 

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Wollen Sie wissen, wie Sie sich am besten nach Ihrer Kündigung verhalten sollten? Rufen Sie noch heute Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an. Unter seiner Kündigungshotline 030.40004999 erhalten Sie von Fachanwalt Bredereck eine kostenlose und unverbindliche, telefonische Ersteinschätzung Ihrer Klage- und Abfindungschancen.



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Anwalt Abfindung

Welche Chancen hat man auf eine hohe Abfindung, im Fall einer Kündigung wegen Krankheit, beispielsweise nach einer langen Krankheitsphase? Als Arbeitsrechtler habe ich die Erfahrung gemacht: In den meisten Fällen schießen die Arbeitgeber übers Ziel mit der krankheitsbedingten Kündigung, häufig übersieht der Arbeitgeber Formalien, oder die strengen Voraussetzungen des Kündigungsschutzgesetzes. Die Chancen auf eine hohe Abfindung sind regelmäßig sehr gut, wenn der Arbeitgeber die Kündigung mit der Krankheit des Arbeitnehmers begründet.

 

Es gibt Formalien, die immer wieder unter den Tisch fallen. Etwa das betriebliche Eingliederungsmanagement, kurz: BEM. Bevor der Arbeitgeber eine Kündigung in Erwägung zieht, muss ein BEM ordnungsgemäß durchgeführt werden. Häufig scheitert die krankheitsbedingte Kündigung daran. Oder der Arbeitgeber missachtet die vom Bundesarbeitsgericht aufgestellten Betrachtungszeiträume.

 

Die Gesundheitsprognose muss negativ sein. Der Arbeitnehmer kann nicht mehr geheilt werden, und wird in Zukunft aufgrund seiner Krankheit nicht mehr arbeiten können. Regelmäßig miss diese Voraussetzung erfüllt sein, und damit tun sich Arbeitgeber fast immer sehr schwer. Nimmt der Arbeitnehmer beispielsweise an einer bewilligten Reha-Maßnahme teil, schließt das eine positive Gesundheitsprognose regelmäßig mit ein. Sonst hätte die Kasse dem erkrankten Arbeitnehmer die Maßnahme nicht bewilligt!

 

Hat der Arbeitnehmer einen Grad der Behinderung (GdB) von über 50%? In dem Fall kommen weitere Hürden für eine Kündigung hinzu. Und Arbeitnehmer, die einen GdB von 30% haben, können einen Ausgleichsantrag bei der Bundesagentur für Arbeit stellen, um kündigungsrechtlich gleichbehandelt zu werden.

 

Was bedeutet das für die Höhe der Abfindung? Zusammengefasst: Je mehr Zweifel aufkommen an der Wirksamkeit der Kündigung, beispielsweise indem man die negative Gesundheitsprognose erschüttert, desto eher wird der Arbeitgeber das Risiko einer Kündigungsschutzklage scheuen und eine hohe Abfindung anbieten. In den meisten Fällen sind Arbeitgeber zu hohen Abfindungszahlungen erst während eines Kündigungsschutzprozesses vor dem Arbeitsgericht bereit.

 

Mehr zum Thema Kündigung wegen Krankheit erfahren Sie in den folgenden Kurz-Videos. Wer eine Kündigung wegen Krankheit erhalten hat, sollte sich schnell Experten-Rat einholen. Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck erreichen Sie unter 030.40004999, telefonische Ersteinschätzung kostenlos und unverbindlich.


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