Kündigungsschutz für Schwerbehinderte: Wozu berechtigt der Beschäftigungsanspruch?

Schwerbehinderte genießen einen soliden Kündigungsschutz! Anwalt Bredereck hilft, sichert hohe Abfindungen bundesweit.
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Menschen mit einem Grad der Schwerbehinderung haben einen starken Kündigungsschutz. Ihr Arbeitsplatz ist durch ein Sonderkündigungsrecht für Schwerbehinderte besonders gut gegen Kündigungen geschützt. Nach einer Kündigung haben Arbeitnehmer mit einem entsprechenden Kündigungsschutz besonders gute Chancen auf Weiterbeschäftigung oder eine hohe Abfindung.

 

Ein Baustein im Kündigungsschutz für Schwerbehinderte ist der Beschäftigungsanspruch. Dieser Beschäftigungsanspruch geht aber nicht so weit, dass der Arbeitgeber einen neuen Arbeitsplatz für den schwerbehinderten Mitarbeiter schaffen muss, bevor er ihn entlassen darf. Das hat das Bundesarbeitsgericht im Urteil mit dem Aktenzeichen 6 AZR 329/18 entschieden.

 

Machen Sie den Sonderkündigungsschutz für sich geltend! Und dennoch: Für einen Menschen mit Behinderung lohnt es sich so gut wie immer, gegen eine Kündigung vor dem Arbeitsgericht zu klagen. Fast immer hat man beste Chancen auf Arbeitsplatzerhalt oder auf eine hohe Abfindung.

 

Kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung bei Anwalt Bredereck. Rufen Sie noch heute Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter seiner Kündigungshotline 030.40004999 an. Sprechen Sie mit ihm über Ihre Chancen auf Arbeitsplatzerhalt und Abfindung, und ob es sich lohnt, einen Anwalt beziehungsweise das Arbeitsgericht einzuschalten.



Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck klärt auf:

Was muss der Arbeitgeber tun, um den Arbeitsplatz des Schwerbehinderten zu erhalten?


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Fachanwalt Bredereck: Verhaltenstipps für Arbeitnehmer im betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM)

Sie befürchten eine Kündigung wegen Krankheit und wollen sich auf das BEM-Gespräch gut vorbereiten? Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck berät: 030.40004999.
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Wie verhalte ich mich als Arbeitnehmer beim BEM-Gespräch? Was darf ich sagen, was sollte ich auf keinen Fall preisgeben? Die Fragen sind berechtigt, denn hier wird viel falsch gemacht von Arbeitnehmern. Und die Fehler, die man in einem BEM-Gespräch macht, können sich später in einem Kündigungsschutzprozess rächen. Antworten und Verhaltenstipps hat Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck, Experte für Kündigungsschutz und Abfindungen. 

 

Warum ist das BEM-Gespräch so heikel für Arbeitnehmer? Das liegt daran, dass ein korrekt durchgeführtes BEM eine Voraussetzung ist für die Kündigung eines Arbeitnehmers wegen Krankheit. Genauso, wie eine verhaltensbedingte Kündigung regelmäßig nur möglich ist mit einer vorherigen Abmahnung, ist eine krankheitsbedingte Kündigung regelmäßig nur wirksam, wenn ein BEM korrekt durchgeführt wurde. Ein fehlendes oder fehlerhaftes BEM ist für die meisten Kündigungen wegen Krankheit ein Totschlagkriterium. 

 

Das betriebliche Eingliederungsmanagement soll die Arbeitsfähigkeit des Arbeitnehmers wieder herstellen. Für diesen Zweck ist es gesetzlich vorgesehen. Der Arbeitgeber muss ein BEM wenigstens versuchen, bevor er eine Kündigung wegen Krankheit als letztes Mittel, als sogenannte ultima ratio, ausspricht. Die Anforderungen an ein BEM sind allerdings unklar, eine gefestigte Rechtsprechung gibt es dazu noch nicht, auch der Arbeitgeber kann hier viel Falsch machen.

 

Diese Tipps habe ich als Arbeitsrechtler für Arbeitnehmer, die kurz vor einem BEM-Gespräch stehen:

 

Gehen Sie hin! Ihre Teilnahme am BEM-Gespräch sollten Sie regelmäßig nicht verweigern. Wer beim BEM-Gespräch nicht teilnimmt, kann dem Arbeitgeber bei einem späteren Kündigungsschutzprozess nicht vorwerfen, das BEM nicht ordnungsgemäß durchgeführt zu haben. Wer das BEM verweigert, riskiert, dass eine spätere krankheitsbedingte Kündigung wirksam sein wird. Der Arbeitnehmer verringert dadurch seine späteren Chancen auf eine Abfindung.

 

Äußern Sie sich nicht oder nur nach vorheriger Absprache mit einem Anwalt über die Ursachen ihrer Krankheit. Seien Sie vorsichtig, wenn man Sie nach Krankheitsursachen fragt. Viele Arbeitnehmer führen ein BEM nur durch, um eine Kündigung vorzubereiten. Wenn man dann sagt, man leide an einer schweren Krankheit und werde in absehbarer Zeit nicht gesund, gibt man dem Arbeitgeber regelmäßig eine Steilvorlage für die Kündigung.

 

Gehen Sie vor einem BEM-Gespräch zu einem Anwalt. Sprechen Sie mit ihm darüber, wie viel Transparenz nötig ist, um Ihrer Mitwirkungspflicht zu genügen und über welche Dinge Sie besser nicht reden sollten. Es gibt bestimmte Erkrankungen, die gesellschaftlich sehr negativ angesehen sind, wie beispielsweise eine Depression. Wer sich da zu sehr öffnet, kann sich schnell isolieren – und erst Recht seine Kündigung riskieren.

Haben Sie Fragen zum BEM-Gespräch? Bereitet man Ihre krankheitsbedingte Kündigung vor? Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck erreichen Sie in seinen Fachanwaltskanzleien für Arbeitsrecht unter 030.40004999. Die telefonische Ersteinschätzung Ihrer Kündigungs- und Abfindungschancen ist bei Anwalt Bredereck kostenlos und unverbindlich.


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