Sich wehren gegen Mobbing, Kündigung vermeiden! Verhaltenstipps vom Fachanwalt

Wie verhält man sich bei Mobbing am Arbeitsplatz? Anwalt Bredereck hat Tipps für Arbeitnehmer, die sich wehren wollen.
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Mobbing ist oft der tiefer liegende Grund für eine chronische Krankheit des Arbeitnehmers oder für seinen Arbeitsplatzverlust durch Krankheit oder Kündigung. Je früher man sich gegen das Mobbing und den Täter wehrt, desto eher kann man schlimmeres vermeiden und seinen Arbeitsplatz behalten. Viele Kündigungen, gegen die Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck mit Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht angegriffen hat, hätte es nicht gegeben, wenn das Mobbingopfer früher dagegen gehalten hätte.

 

Verhaltenstipp 1 bei Mobbing: Reden Sie, um Mobbing vorzubeugen! Wenn wir mehr miteinander reden würden, gäbe es weniger Mobbing. Und man sollte möglichst über die richtigen Dinge reden. Wer sich an Gesprächen beteiligt, in denen über Kollegen hergezogen wird, trägt nur bei zur negativen Grundstimmung in einem Team – ein idealer Nährboden für Mobbing. Reden Sie über positive Dinge! Reden Sie über Ihre schönen Erlebnisse im Urlaub oder mit Ihren Kindern. Erkundigen Sie sich über das Wohlbefinden Ihrer Kollegen. Ein Kollege, mit dem Sie sich regelmäßig über Ihre und dessen Kinder oder gemeinsame Hobbys reden, wird Sie kaum mobben. Wenn dieser Kollege ein potentieller Mobbingtäter ist, wird er sich ein anderes Opfer suchen.

 

Verhaltenstipp 2 bei Mobbing: Suchen Sie sich Verbündete! Mobbingopfer werden oft zu Opfern, weil sie sich eher wie Einzelgänger verhalten. Freunden Sie sich mit Mitgliedern im Team an! Machen Sie dem Mobbingtäter klar: Ich bin nicht allein! Mobber suchen sich regelmäßig den isolierten, vermeintlich schwachen Kollegen als Opfer für ihre Mobbinghandlungen aus. Mobbingopfer sollten auch so früh wie möglich mit dem Betriebsrat sprechen und den Vorgesetzten um Rat fragen. Das Wort „Mobbing“ sollte man dabei regelmäßig vermeiden. Wer an einer psychischen Erkrankung, leidet, beispielsweise an einer Depression, sollte sehr vorsichtig sein, wem er was mitteilt. (Was Arbeitnehmer im Fall einer psychischen Erkrankung am Arbeitsplatz tun sollten, erfahren Sie von Fachanwalt Bredereck hier.)

 

Verhaltenstipp 3 bei Mobbing: Angreifen! Damit meine ich natürlich den verbalen „Angriff“. Wirken Sie auf den Mobbingtäter deeskalierend. Gehen Sie auf ihn zu, versuchen Sie, ihn zu verstehen. Stellen Sie ihm Fragen, gern auch zur Mobbinghandlung selbst. Damit zwingen Sie ihn zum Nachdenken. Für viele Mobber wird es dann zu unbequem, Sie zu mobben; sie suchen sich ein anderes Opfer und lassen von Ihnen ab. Und das ist erst einmal Ihr wichtigstes Ziel: Aus der Schusslinie eines Mobbers geraten und kein potentielles Mobbingopfer sein!

 

Wer eine Kündigung wegen Krankheit oder anderen Gründen erhalten hat oder befürchtet, sollte so schnell, wie möglich einen Anwalt aufsuchen. In Kündigungsschutzrecht gelten sehr kurze Fristen. Deshalb rate ich dazu, einen Anwalt oder Fachanwalt noch am Tag der Kündigung anzurufen. Gekündigten Arbeitnehmern bietet Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck ein kostenloses und unverbindliches Telefonat an unter 030.40004999 über die Chancen einer Kündigungsschutzklage und die Aussichten auf eine hohe Abfindung.

 

Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck führt Kündigungsschutzklagen und Abfindungsverhandlungen im gesamten Bundesgebiet.



Mobbing am Arbeitsplatz? Wie Sie sich wehren, weiß Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck:


Erfahren Sie mehr! Verhaltenstipps bei Mobbing, von Arbeitsrechtler Bredereck:


Kündigungsexperte Bredereck: Gegenangriff bei Mobbing am Arbeitsplatz!


Deshalb ist ein Mobbingprotokoll wichtig, darauf muss der Arbeitnehmer achten:


Mobbing am Arbeitsplatz? Fachanwalt Bredereck: Beschweren Sie sich!


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Psychischer Erkrankungen nehmen am Arbeitsplatz im Verhältnis zu anderen Krankheiten stark zu. Arbeitnehmer sind immer häufiger und länger krank geschrieben wegen Migräne, einer Depression und anderen Belastungen. Diese Mitarbeiter haben es regelmäßig nicht leicht, ihnen drohen Nachteile, bis hin zu einer Kündigung wegen Krankheit. Fachanwalt Bredereck sagt, wie sich eine Kündigung vermeiden lässt und wie man eine möglichst hohe Abfindung sichern kann.

 

Wann droht dem Arbeitgeber eine Kündigung wegen Krankheit im Fall einer psychischen Erkrankung? Wenn ein Arbeitnehmer über Jahre länger als sechs Wochen jährlich wegen einer Arbeitsunfähigkeit fehlt, kommt eine Kündigung wegen Krankheit in Betracht. Allerdings muss der Arbeitgeber einiges beachten; es gibt eine Reihe von Vorgaben, die den Arbeitnehmer vor einer krankheitsbedingten Kündigung schützen: Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) beispielsweise, die negative Gesundheitsprognose und die Tatsache, dass man eine Kündigung nicht auf Fehlzeiten stützen kann, die der Arbeitgeber durch seine Arbeitsbedingungen verursacht hat. Worauf Arbeitnehmer mit psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz achten müssen, erfahren Sie hier.

 

Sollte man die Diagnose einer psychischen Erkrankung dem Arbeitgeber mitteilen? Darüber und über das Fragerecht des Arbeitgebers bei psychischen Erkrankungen informiert Anwalt für Arbeitsrecht Bredereck hier.


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