Stellenabbau: Loewe-Transfergesellschaft: Lohnt der Wechsel? Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck klärt auf

Arbeitsplatz sichern, hohe Abfindung verhandeln, Strategie besprechen: Anwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck.
betriebsbedingte Kündigung

Die Süddeutsche Zeitung hat am 29.05.2019 berichtet, dass man für Loewe einen Stellenabbau plant. Bei Loewe will man deshalb im Herbst 2019 eine Transfergesellschaft einrichten. Geplant ist dem Medienbericht zufolge ein Wechsel von 300 Loewe-Arbeitnehmern mit dem Ziel, die Produktion in der Bundesrepublik mit einer verbleibenden Belegschaft von 150 Mitarbeitern fortzusetzen. Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck erklärt, welche Risiken, und welche Chancen sich für Loewe-Mitarbeiter auftun.

 

Der Wechsel in eine Transfergesellschaft ist meistens endgültig. Grundsätzlich gibt es in solchen Stellenabbau-Szenarien keine Rückkehrklausel. Falls der Betrieb bei Loewe weiter läuft, geschieht das regelmäßig mit den Mitarbeitern, die bei Loewe geblieben sind und nicht mit den Kollegen, die zur Transfergesellschaft gewechselt sind. Steigt ein Investor bei Loewe ein, würde davon möglicherweise nur die Loewe-Belegschaft profitieren – und das mutmaßlich zu den alten arbeitsvertraglichen Bedingungen!

 

Arbeitnehmer, die sich gegen die Transfergesellschaft entscheiden, haben bisweilen bessere Chancen, den Arbeitsplatz zu behalten. Und: Wer sich für einen Verbleib bei seinem Arbeitgeber entscheidet, verbessert damit unter Umständen auch seine Chancen auf eine hohe Abfindung! Jeder Arbeitnehmer sollte sich über die Vorteile und Risiken eines Wechsels in eine Transfergesellschaft erkundigen, und über die Vorteile und Risiken eines Verbleibs bei Loewe. Man sollte beispielsweise in Erfahrung bringen: Welche Chancen hätte man im Fall einer betriebsbedingten Kündigung durch Loewe? Welche Aussichten hätte eine Kündigungsschutzklage? Welche Abfindung wäre realistisch?

 

Erfahren Sie mehr über Ihre Arbeitnehmerrechte bei Stellenabbau in der Insolvenz und Transfergesellschaft. Worauf sollten Sie als Loewe-Mitarbeiter in 2019 achten? Was tun, wenn Loewe Sie vor die Wahl stellt: Transfergesellschaft, ja oder nein? Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck beantwortet Ihre Fragen in einem kostenlosen und unverbindlichen ersten Telefonat unter 030.40004999. Rufen Sie noch heute Anwalt Bredereck an und erfahren Sie, welche Strategie Ihren Arbeitsplatz am besten schützt – oder zu einer hohen Abfindung führt.



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Kündigung Abfindung

Die wenigsten Arbeitnehmer wollen bei einer Kündigung zurück in den Job. In der Regel ist eine möglichst hohe Abfindung das Ziel. Oder soll doch der Arbeitsplatz gerettet werden? In beiden Fällen ist das Vorgehen gleich.

 

Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen. Innerhalb einer Frist von drei Wochen nach Zugang der Kündigung muss eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Der Arbeitnehmer muss quasi behaupten und entsprechend klagen, dass er seinen Arbeitsplatz zurück will.

 

Falle: Mehrere Kündigungen. Ein bei Arbeitgebern durchaus beliebter Trick ist der Ausspruch mehrerer Kündigungen. Der Arbeitnehmer muss hier unbedingt alle Kündigungen mit der Kündigungsschutzklage angreifen, ansonsten verliert er den Kündigungschutzprozess vor dem Arbeitsgericht.

 

So kommt es zur Zahlung einer Abfindung: Der Arbeitgeber will den Arbeitnehmer auf keinen Fall zurück. Es wird dann regelmäßig ein Abfindungsvergleich geschlossen, der neben einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch die Höhe der Abfindung, die Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist, die Zeugnisnote und die übrigen Ansprüche regelt.

 

Welche Abfindung kann man verlangen? Die Höhe der Abfindung ist sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt beträgt die Abfindung ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. In vielen Fällen gelingt es zumindest den auf Kündigungsschutz spezialisierten Rechtsanwälten eine deutlich höhere Abfindung zu erzielen. Das gilt vor allem bei sehr kurzen Arbeitsverhältnissen, weil hier ein halbes Bruttomonatsgehalt keinen Vergleichsanreiz bietet. Manchmal beträgt die Abfindungshöhe 2-3 Bruttomonatsgehälter oder mehr pro Beschäftigungsjahr. 

 

Höhe der Abfindung abhängig vom Verhandlungsgeschick. Da die Abfindungshöhe zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhandelt wird, kommt es im Wesentlichen auf zwei Dinge an. Die Kündigung muss rechtlich so gut wie möglich angegriffen werden. Dadurch verschlechtern sich die Aussichten für den Arbeitgeber, den Prozess zu gewinnen. Daneben kommt es auf das Verhandlungsgeschick an. Ich bezeichne das Ganze immer als Abfindungspoker; als Arbeitnehmer braucht man einen erfahrenen Pokerspieler, am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.


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