Sie suchen einen Anwalt, nach Ihrer Kündigung geht es um die Abfindungshöhe? Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck setzt sich für Sie ein, in Kündigungsschutzklagen verhandelt er hohe Abfindungen seit über 18 Jahren, bundesweit.


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Kündigung erhalten? Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck nennt die Chancen auf eine Abfindung, vermeidet Sperrzeit.
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Nach einer Kündigung ist eins klar: Eine hohe Abfindung wäre jetzt genau das richtige. Manchmal bietet sie der Arbeitgeber von sich aus an. Was oft übersehen wird, aber häufig vorkommen kann: Die Kündigung führt zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld oder die Bundesagentur für Arbeit rechnet die Abfindung auf das Arbeitslosengeld an. Ergebnis: Der gekündigte Mitarbeiter verliert einen Teil seiner hart verhandelten Abfindung. Wie vermeidet man das?

Sperrzeit – Was bedeutet das für das Arbeitslosengeld? Nach der Kündigung sind die meisten Arbeitnehmer arbeitslos. Je nachdem, wie lange das versicherungspflichtige Arbeitsverhältnis angedauert hat, erhält man 6-12, unter Umständen auch 24 Monate Arbeitslosengeld (Alg I). Wenn die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit verhängt, erhält der arbeitslose Arbeitnehmer 12 Wochen kein Arbeitslosengeld.

 

Wann verhängt die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit? Grundsätzlich verhängt die BA eine Sperrzeit, wenn der Arbeitnehmer für seine Arbeitslosigkeit „verantwortlich“ ist. Eine Sperrzeit ist wie eine Strafe für die selbstverschuldete Arbeitslosigkeit; sie soll versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse erhalten. Selbstverschuldet wäre die Arbeitslosigkeit zum Beispiel nach einer verhaltensbedingten Kündigung, einer fristlosen Kündigung, einer Eigenkündigung oder nach einem Aufhebungsvertrag

 

Wann droht eine Anrechnung der Abfindung? Wenn ein Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung aushandelt, kann es passieren, dass die Bundesagentur nicht nur eine Sperrzeit verhängt, sondern die Abfindung auf das restliche Arbeitslosengeld anrechnet. Das geschieht regelmäßig, wenn sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber darauf einigen, dass das Arbeitsverhältnis vor Ablauf der gesetzlich geregelten Kündigungsfrist abläuft. Daher: Ohne Rat eines erfahrenen Spezialisten im Kündigungsrecht sollte man keinen Aufhebungsvertrag abschließen.

 

Wie vermeidet man Sperrzeit und Anrechnung aufs Arbeitslosengeld? Wer mit einer Kündigungsschutzklage gegen seine Kündigung vorgeht, vermiedet in fast allen Fällen eine Sperrzeit und die Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld. Ob sich ein Prozess vor dem Arbeitsgericht lohnt, beantwortet ein erfahrener Spezialist im Arbeitsrecht. Bei alldem ist es enorm wichtig, schnell zu handeln, die Dinge nicht schleifen zu lassen: Für die Klage läuft eine kurze Frist von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens. Ist diese erst einmal verstrichen, ist die Chance auf eine Abfindung dahin – und durch die Sperrzeit muss man häufig auch noch draufzahlen!


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Erster Schritt: Sich arbeitslos melden. Und zwar noch am selben Tag, spätestens am nächsten. Damit vermeidet man eine Sperrzeit, die von der Bundesagentur für Arbeit auch verhängt werden kann, wenn sich der Arbeitnehmer nach der Kündigung zu spät arbeitslos meldet.

 

Zweiter Schritt: Kann man die Kündigung sofort zurückweisen? Hierfür hat der Arbeitnehmer höchstens 3 Tage Zeit. Sinnvoll ist das, wenn jemand die Kündigung unterschrieben hat, der das rechtlich gar nicht darf. Ein erfahrener Arbeitsrechtler erklärt, worauf es da ankommt – am besten ein Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht, den man gleich nach der Kündigung um Rat fragen sollte.

 

Dritter Schritt: Kündigungsschutzklage prüfen. Auch das muss schnell gehen, weil man gegen seine Kündigung nur binnen 3 Wochen gerichtlich vorgehen kann. Wer um seinen Job kämpfen oder eine Abfindung sichern will, sollte die Aussichten einer Kündigungsschutzklage prüfen, und zwar am besten in den ersten Tagen nach der Kündigung.

Vierter Schritt: Was schuldet einem der Arbeitgeber noch? Lohnansprüche, Prämien, Sonderzahlungen, Ansprüche wegen Urlaubs oder Überstunden: Solche Ansprüche muss man üblicherweise innerhalb von 1 Monat direkt beim Arbeitgeber anmelden. Das steht in den meisten Arbeitsverträgen unter dem Stichwort „Ausschlussfristen“.