Deliveroo: Kündigungen, Abfindung? Anwalt für Arbeitsrecht hat Tipps für Mitarbeiter

Deliveroo-Mitarbeiter erfahren von Anwalt, Fachanwalt Bredereck über Abfindungschancen: 030.40004999.
Kündigungen

Medienberichten zufolge hat Deliveroo seine Geschäftstätigkeit in der Bundesrepublik zum 16.08.2019 eingestellt. Die Belegschaft beziehungsweise die Fahrer sollen danach keine Tätigkeit mehr für den Essenszubringer ausüben. Für die (Ex-)Mitarbeiter von Deliveroo stellen sich jetzt folgende Fragen:

 

1. Kann man als Deliveroo-Fahrer Kündigungsschutzklage erheben?

 

Kündigungsschutzklagen lohnen sich sehr oft. Klagen darf grundsätzlich aber nur ein Arbeitnehmer, und hier liegt vielleicht eine Hürde für Deliveroo-Fahrer, werden sie vom Lieferunternehmen „auf selbständiger Basis“ auf Tour geschickt, wie taz.de vom 15.08.2019 einen Mitarbeiter der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zitiert. Allerdings: Klagen haben ebenfalls Chancen, in denen ein Unternehmen nur vorgibt, „Selbständige“ zu beschäftigen. Vor Gericht gilt nicht, wie der Mitarbeiter vom Unternehmen genannt wird; es gelten die tatsächlichen Arbeitsbedingungen. Und da hat sich vor Gericht manch eine Überraschung ergeben, nicht selten gelten „Selbständige“ vor Gericht als Arbeitnehmer, die den vollen Schutz des Kündigungsschutzgesetzes genießen! Nicht ausgeschlossen ist das auch bei den Deliveroo-Fahrern!

 

2. Was, wenn die Deliveroo-Fahrer Arbeitnehmer sind und das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist?

 

Handelt es sich um eine Betriebsstilllegung, sind Kündigungsschutzklagen regelmäßig mit einigen Risiken verbunden. Mitarbeitern mit einer Rechtsschutzversicherung kann man zwar meist zur Klage raten. Aber auch ohne Rechtsschutzversicherung spricht oft einiges für eine Klage, beispielsweise ein Betriebsübergang, der sich im Nachhinein als Grund für die Kündigung entpuppt. 

 

3. Was sollte man tun, wenn man von der Tätigkeitsbeendigung und der Betriebsstillegung durch Deliveroo erfährt?

 

Deliveroo hat seinen Mitarbeitern Medienberichten zufolge per Mail von der Einstellung der Tätigkeit in Kenntnis gesetzt. Mein unbedingter Rat: Rufen Sie umgehend bei einem Arbeitsrechtler, am besten bei einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht, an und erkundigen Sie sich über die Chancen einer Klage!

 

4. Haben Deliveroo-Fahrer Chancen auf eine Abfindung? 

 

Auch das berichten die Medien: Deliveroo bietet wohl Aufhebungsverträge an, die das Unternehmen „Entschädigungszahlungen“ nennt. Es ist denkbar, dass die Mitarbeiter im Gegenzug zur Annahme solcher Zahlungen auf Rechtsmittel gegen den Jobverlust verzichten – mit anderen Worten: auf die Kündigungsschutzklage. Meine Erfahrung als Arbeitsrechtler zeigt: Bieten Firmen Abfindungen an, ist für Arbeitnehmer oft noch mehr zu erreichen. Das erste Abfindungsangebot bewegt sich in den meisten Fällen am untersten Rand dessen, was verhandelbar ist.

 

5. Sollten Deliveroo-Fahrer die "Entschädigungszahlung" annehmen?

Grundsätzlich sollte man Aufhebungsverträge oder ähnliche Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeits- oder sonstigen Tätigkeitsverhältnisses nicht unterschreiben ohne Rücksprache mit einem Experten!

 

Sind Sie Deliveroo-Mitarbeiter? Sind Sie betroffen vom Weggang Deliveroos aus der Bundesrepublik? Rufen Sie noch heute Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an. Unter 030.40004999 beantwortet er Ihre Fragen über die Chancen einer Klage vor dem Arbeitsgericht und über die Möglichkeiten, eine (höhere) Abfindung mit Deliveroo zu verhandeln.


Anwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck: Experte für Kündigungsschutzklagen und Abfindungen, 030.40004999.
Kündigungsschutzklage Anwalt

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