Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck: Wissenswertes über den Ablauf des BEM-Gesprächs

BEM-Gespräch während der Krankheit? Zuversicht im BEM-Gespräch gibt Anwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck.
BEM-Gespräch Anwalt hilft

Wie läuft ein BEM-Gespräch ab, ein Gespräch im betrieblichen Eingliederungsmanagement? Wie erkennt man Fallen und Fehlerquellen? Wie vermeidet der Arbeitnehmer die Kündigung wegen Krankheit und andere Nachteile wegen des BEM? Arbeitsrechtler Fachanwalt Bredereck klärt diese Fragen und nimmt Arbeitnehmern die Angst vor dem BEM-Gespräch.

 

Ablauf des BEM-Gesprächs: Die wichtigsten Fehlerquellen aus Arbeitnehmersicht. Die Einzelheiten des BEM-Verfahrens, der Ablauf des betrieblichen Eingliederungsmanagements, sind nicht abschließend geklärt. Einiges ist unklar, auch mangels ausreichender höchstrichterlicher Rechtsprechung. Auf folgendes muss der Arbeitnehmer im BEM-Verfahren aber achten:

 

Ordnungsgemäße Einladung zum BEM-Gespräch – liegt diese vor? Am Beginn eines BEM-Verfahrens lädt der Arbeitgeber seinen erkrankten Mitarbeiter zum Gespräch ein. Damit die Einladung den rechtlichen Voraussetzungen genügt, muss der Arbeitgeber im Schreiben deutlich machen, was den Arbeitnehmer im BEM erwartet. Wie weit die Pflichten des Arbeitgebers hier gehen, ist von der Rechtsprechung nicht abschließend geklärt. Jedenfalls ist eine ordnungsgemäße Einladung die erste Hürde im Ablauf des BEM - eine Hürde, an der der Arbeitgeber häufig scheitert.

 

Wie läuft das Gespräch ab? Welche Fragen werden im BEM gestellt, die aus Arbeitnehmersicht gefährlich sind? Heikel sind Fragen über die Ursachen der Krankheit. Zu diesen Fragen darf der Arbeitnehmer in den meisten Fällen schweigen. Fragen zu den Krankheitsursachen darf der Arbeitgeber regelmäßig nur dann stellen, wenn er ein begründetes Interesse hat, etwas über diese Ursachen zu erfahren, beispielsweise um Gefahren abzuwenden. In den meisten Berufen hat der Arbeitgeber kein begründetes Interesse, etwas über die Krankheitsursachen seines Mitarbeiters zu erfahren.

 

Gefährlich für den Arbeitnehmer: Manchmal öffnet man sich im Vertrauen auf eine Besserung und spricht mit seinem Arbeitgeber über die Gründe für seine Krankheit. Später erfährt man, dass der Chef das BEM im Grunde als „Alibi“ genutzt hat, um eine spätere Kündigungsschutzklage vorzubereiten beziehungsweise wirksam krankheitsbedingt zu kündigen. Um das zu vermeiden, muss der Arbeitnehmer im BEM-Gespräch aufpassen und im Zweifel seine Zunge hüten.

 

Was wenn man zum BEM-Gespräch eingeladen wird? Soll man hingehen? Haben Sie keine Angst vor dem BEM-Gespräch! Gehen Sie hin! Regelmäßig gilt das auch, wenn die Einladung den rechtlichen Anforderungen nicht genügt! Aber: Wenn Sie vermuten, dass Ihr Arbeitgeber mit dem BEM eine Kündigung wegen Krankheit vorbereitet, sollten Sie sich gut auf das BEM-Gespräch vorbereiten und einen erfahrenen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht fragen, wie weit das Fragerecht Ihres Arbeitgebers geht. Dann wissen Sie, welche Informationen sie wann verheimlichen dürfen - und verbessern Ihre Chancen auf Arbeitsplatzerhalt und hohe Abfindung.

 

Zahlt die Rechtsschutzversicherung für ein Beratungsgespräch beim Anwalt? Liegt eine Einladung zum BEM-Gespräch vor, sollte man sich im Zweifel vom Anwalt vorab beraten lassen. Meine Erfahrung ist: In den meisten Fällen erteilen die Rechtsschutzversicherungen die Deckungszusage für den Anwalt, allerdings sollte die Anfrage am besten vom Anwalt gestellt werden. 

 

Hat Sie Ihr Arbeitgeber zum BEM-Gespräch eingeladen? Rufen Sie noch heute Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030.40004999 an, bereiten Sie sich optimal auf das betriebliche Eingliederungsmanagement vor!



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