Wie erreiche ich eine Abfindung?

Hohe Abfindung erreichen Sie mit erfahrenem Fachanwalt
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Abfindung erreichen. Die Abfindung ist nach dem ersten Schock der Kündigung meistens das erste Ziel des Arbeitnehmers. Für den Arbeitnehmer gilt naturgemäß: Je höher die Abfindung, desto besser. Das sieht der Arbeitgeber - wiederum naturgemäß - anders. Er will dem Arbeitnehmer wenn überhaupt, dann eine geringe Abfindung zahlen. Häufig wird dem Arbeitnehmer suggeriert, dass die Höhe der Angebots sehr fair sei. Aus Sicht des Arbeitgebers mag das durchaus so sein. Häufig lässt sich im Rahmen einer Kündigungsschutzklage eine deutlich höhere Abfindung erzielen.

 

In der Regel gilt: Ohne Kündigungsschutz-Klage keine hohe Abfindung. Vor dem Arbeitsgericht verhandelt der Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber auf Augenhöhe. Oft lässt sich dort der Spieß sogar umdrehen. Bei der Kündigung hat der Arbeitgeber die Position des Stärkeren: Er schlägt die Abfindungssumme vor, die der Arbeitnehmer bitte schön anzunehmen hat. Im Arbeitsgerichtsprozess kann der Arbeitgeber unter großen Druck geraten. Sollte die Kündigung rechtlich nicht abgesichert sein - was sehr häufig der Fall ist -, muss der Arbeitgeber eine oft deutlich höhere Abfindung anbieten. Hierüber schließen die Parteien einen Abfindungsvergleich, der regelmäßig auch ein manchmal sehr gutes Arbeitszeugnis umfasst und übrige Ansprüche regelt (zB wegen Resturlaubs, Überstunden, Prämien, Sonderzahlungen, Weihnachtsgeld, etc.).

 

Abfindungshöhe bestimmen. Grundsätzlich ist die Höhe einer Abfindung nach einer Kündigung ohne Sozialplan im Arbeitsrecht nicht geregelt. Eingebürgert hat sich für Abfindungen zwar die Praxis, ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr auszuzahlen. Die Höhe der Abfindung bleibt aber grundsätzlich Verhandlungssache. 2-3 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr sind nicht selten erreichbar, vor allem bei kurzen Arbeitsverhältnissen. Erfahren Sie mehr über Kündigung und Arbeitslosengeld und betriebsbedingte Kündigung, Abfindung und Arbeitslosengeld.

 

Verhandlungspoker um Abfindung. Dementsprechend gestalten sich Verhandlungen hierüber vor dem Arbeitsgericht als regelrechte Verhandlungspoker. Nur ein hierin sehr erfahrener Spezialist - häufig ein Fachanwalt für Arbeitsrecht, spezialisiert auf Kündigungsschutz-Klagen - wird das meiste für den Arbeitnehmer erreichen.


Kündigung erhalten? Die Fachanwälte Bredereck und Willkomm Rechtsanwälte sind spezialisiert auf hohe Abfindungen. Kündigungsschutzklagen sind unsere Leidenschaft. Selbstverständlich beraten wir Sie auch zu allen anderen Fragen zu Kündigungbetriebsbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung, verhaltensbedingte Kündigung und fristlose Kündigung


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Was ist eine Abfindung? Eine Abfindung nennt man die Zahlung einer Geldsumme durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer im Fall einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Die Abfindung ist "Ausgleich" oder "Entschädigung" für die für den Arbeitnehmer mit einer Kündigung verbundenen Nachteile. 

 

Wann erhält der gekündigte Arbeitnehmer eine Abfindung? Im Fall einer Kündigung erhält der Arbeitnehmer eine Abfindung regelmäßig nur dann, wenn er innerhalb der Klagefrist von 3 Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht einreicht. Er sollte auch einen möglichst guten Kündigungsschutz genießen. Weitere Informationen hierzu: Gibt es einen Anspruch auf Abfindung?

 

Wie hoch ist die Abfindung? Die Abfindungen, die vor Arbeitsgerichten verhandelt werden, sind unterschiedlich hoch und hängen meistens von der Klageaussicht der Kündigungsschutzklage ab. Die Summe reicht von einem halben Bruttomonatsgehalt bis 2-3 Bruttomonatsgehältern für jedes Jahr, in dem der Arbeitnehmer im Betrieb beschäftigt war. In Einzelfällen und bei geschickter Verhandlung kann die Abfindung deutlich höher ausfallen.

 

Rechnet die Bundesagentur für Arbeit die Abfindung auf das Arbeitslosengeld an? Regelmäßig kommt es darauf an, ob Kündigungsschutzklage eingereicht wurde. Wenn ja, darf es grundsätzlich nicht zu einer Anrechnung der Abfindung kommen. Die Abfindung kann regelmäßig nur dann angerechnet werden, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich darauf einigen, dass das Arbeitsverhältnis vor Ablauf der gesetzlich bestimmten Kündigungsfrist endet. Ein Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht wird bei den Vergleichsverhandlungen vor dem Arbeitsgericht darauf achten, dass die Kündigungsfristen eingehalten werden.

 

Kann die Abfindung eine Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld bewirken? Auch hier gilt: Wenn die Abfindung nach der Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht als Teil eines gerichtlichen Abfindungsvergleichs ausgezahlt wird und deutlich wird, dass der Arbeitnehmer nicht selbstverschuldet arbeitslos geworden ist, droht regelmäßig keine Sperrzeit. Vor dem Arbeitsgericht müssen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf geeinigt haben, dass der Arbeitnehmer für den Jobverlust nicht verantwortlich ist. Verantwortlich wäre er etwa bei einer fristlosen Kündigung, einer verhaltensbedingten Kündigung und regelmäßig auch im Fall eines Aufhebungsvertrags.


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Unter Umständen kann eine Abfindung von der Bundesagentur für Arbeit auf das Arbeitslosengeld (Alg I) angerechnet werden. Wenn der Arbeitgeber vor hat, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen, kann es vorkommen, dass er den Arbeitnehmern zuerst Auflösungsverträge anbietet, in dem sich beide Seiten auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und eine Abfindung einigen. Dieses Vorgehen ist bei Unternehmen beliebt. Es schließt für sie das Risiko einer Kündigungsschutzklage aus, wo meist deutlich höhere Abfindungen gezahlt werden. Für den Arbeitnehmer bedeutet ein Auflösungsvertrag ein erhebliches Risiko.

 

Betriebsbedingte Kündigung, Abfindung und Arbeitslosengeld. Eine Abfindung, die man dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit einer betriebsbedingten Kündigung auszahlt, darf sich eigentlich nicht auswirken auf den Bezug von Arbeitslosengeld (Alg I). Eine Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld, beziehungsweise eine Teilanrechnung, ist grundsätzlich nur für Fälle vorgesehen, in denen man sich in einem Aufhebungsvertrag auf ein Beendigungszeitpunkt einigt, der vor der gesetzlich vorgesehenen Kündigungsfrist liegt. Wirtschaftliche Nachteile hat der Arbeitnehmer aber auch dann zu befürchten, wenn er für die Beendigung verantwortlich gemacht wird. Die Bundesagentur für Arbeit verhängt dann regelmäßig eine Sperrzeit von regelmäßig bis zu 12 Wochen. Das ist nicht nur bei einer fristlosen Kündigung, bei einer verhaltensbedingten Kündigung der Fall, sondern auch bei einer (nach außen hin freiwilligen) Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch einen Aufhebungsvertrag.

 

Betriebsbedingte Kündigung: Lohnt sich eine Kündigungsschutzklage? Oft bieten Arbeitgeber bei betriebsbedingten Kündigungen Abfindungen an - meistens im Rahmen eines Sozialplans. Da sie im Zusammenhang einer betriebsbedingten Kündigung gezahlt werden, lassen solche Abfindungen den Bezug von Arbeitslosengeld zwar unangetastet, da der Arbeitnehmer den Arbeitsplatzverlust nicht verursacht hat. Eine Sperrzeit braucht der gekündigte Arbeitnehmer deshalb regelmäßig nicht zu befürchten. Dennoch wird sich eine Kündigungsschutzklage in solchen Fällen häufig lohnen, da die Arbeitgeber vor Arbeitsgerichten oft erfahrungsgemäß deutlich höhere Abfindungen zahlen. Nicht selten verstoßen betriebsbedingte Kündigungen nämlich gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen. Der Arbeitgeber ist dann vor Gericht gezwungen, einer meist deutlich höheren Abfindung zuzustimmen, um dass Risiko auszuschließen, den Arbeitnehmer wieder einzustellen und gegebenenfalls viele Monate Lohn und Gehalt nachzahlen zu müssen.

 

Betriebsbedingte Kündigung: Fachanwalt berät und vertritt vor dem Arbeitsgericht. Wer vor einer betriebsbedingten Kündigung steht und dabei vor die Wahl gestellt wird, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, sollte sich möglichst schnell von einem ausgewiesenen und erfahrenen Experten im Arbeitsrecht beraten lassen. Nur ein erfahrener Spezialist - meistens ein Fachanwalt für Arbeitsrecht - kann über die für den Arbeitnehmer beste Vorgehensweise bei einer betriebsbedingten Kündigung aufklären. Wer schnell handelt und gut beraten ist, kann unter Umständen eine deutlich höhere Abfindung erhalten.