Verhaltensbedingte Kündigung: Chance auf hohe Abfindung!

Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck berät Arbeitnehmer bei verhaltensbedingten Kündigungen, verhilft zu hohen Abfindungen
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Wann kommt eine verhaltensbedingte Kündigung in Frage? Grundsätzlich kann jeder Verstoß gegen die arbeitsvertraglich vereinbarten Pflichten zur (verhaltensbedingten) Kündigung des Mitarbeiters führen. Fast immer kommt die Kündigung allerdings erst im Wiederholungsfall in Betracht. Und: Der Arbeitgeber muss das frühere Fehlverhalten ordnungsgemäß abgemahnt haben. Unter Umständen muss er mehrere Abmahnungen ausgesprochen haben. 

 

Wegen welchen Verhaltens darf der Chef kündigen? Eine verhaltensbedingte Kündigung kann die Konsequenz sein, wenn der Mitarbeiter sich häufig verspätet, unentschuldigt fehlt, die Arbeit verweigert, während des Dienstes alkoholische Getränke konsumiert, unerlaubt einer Nebentätigkeit nachgeht, Betriebsgeheimnisse verrät oder dem Chef androht, Krank zu werden. 

 

Wann darf der Chef ohne vorherige Abmahnung kündigen? Das ist besonders bei Straftaten zu Lasten des Arbeitgebers der Fall. In erster Linie sind dies die extremen Fälle, wie z.B. eine Tätlichkeit oder der Diebstahl, der Griff in die Firmenkasse. Aber auch scheinbar „harmlose“ Handlungen, wie Manipulationen an den Arbeitszeitkonten oder das Einstecken von „Kleinigkeiten“, wie Pfandbons etc., erfüllen strafrechtliche Tatbestände und können eine verhaltensbedingte Kündigung ohne Abmahnung nach sich ziehen. 

 

Verhaltensbedingte Kündigung bei Verdacht? Mitunter kann eine verhaltensbedingte Kündigung auch dann in Frage kommen, wenn der Mitarbeiter eines Verhaltens verdächtigt wird. Hier muss es sich um einen besonders schwerwiegenden Verdacht handeln. Der Arbeitgeber muss den verdächtigten Mitarbeiter in dem Fall vor einer Kündigung ordnungsgemäß anhören. Sollten Sie zu einer Anhörung geladen worden sein, kann ich nur dazu raten, einen erfahrenen Spezialisten, am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, aufzusuchen. 

 

Betriebsratsanhörung erforderlich. Der Arbeitgeber muss den Betriebsrat zu dem Vorwurf des arbeitsvertragswidrigen Verhaltens vorher ordnungsgemäß anhören. Wichtig: Die Tatsachen, die den Arbeitnehmer entlasten, müssen ebenfalls vorgetragen werden.

 

Fehler, die bei einer verhaltensbedingten Kündigung am häufigsten vorkommen. Die Abmahnung ist regelmäßig die Schwachstelle einer verhaltensbedingten Kündigung. Häufig liegt keine Abmahnung vor, oder es sind Fehler gemacht worden, die zu ihrer Unwirksamkeit führt. Ein Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht kann die Kündigung vor dem Arbeitsgericht angreifen und eine hohe Abfindung sichern.

 


Kündigung erhalten? Fachanwalt Bredereck streitet für hohe Abfindungen, falls nötig mit Kündigungsschutzklagen vor dem Arbeitsgericht. Beratung zur Kündigung: betriebsbedingte Kündigung, verhaltensbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung, Kündigung wegen Krankheit, fristlose Kündigung.