Unterschrift fehlt auf Kündigung? Fachanwalt informiert

Fachanwalt berät zu Folgen fehlender Unterschrift, Schriftform.
Anwalt Kündigungsschutz

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck informiert über Formvorschriften im Arbeitsrecht: Wann verletzt die Kündigung die gesetzliche Form? Und: was tut der Arbeitnehmer am besten, wenn er so eine Kündigung erhält.

Das Kündigungsschreiben muss unterschrieben sein. Das Arbeitsrecht schreibt vor, dass eine Kündigung die Schriftform einhalten muss, was bedeutet, dass der Arbeitgeber sie eigenhändig unterschreiben muss: so ausdrücklich der § 623 BGB. Eine Kündigung ohne Unterschrift ist unwirksam.


Dennoch: Kündigungsschutzklage einreichen! Obwohl klar ist, dass die Kündigung unwirksam ist, weil der Arbeitgeber die Form nicht beachtet hat, muss der Arbeitnehmer dagegen vor Gericht vorgehen, wenn er seinen Arbeitsplatz retten will. Oder eine hohe Abfindung sichern will.

Auch unwirksam: Fax-, SMS-, E-Mail- oder WhatsApp-Kündigungen. Das Gesetz ist eindeutig: Nur ein Kündigungsschreiben mit Original-Unterschrift reicht aus, um die strenge Form-Vorgabe des Arbeitsrechts einzuhalten. Dennoch: Auch diese „Kündigungen“ sollte der Arbeitnehmer ernst nehmen und mit einer Kündigungsschutzklage dagegen vor Gericht gehen - innerhalb der 3-Wochen-Frist.


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