Kündigung und Arbeitslosengeld

Kündigung erhalten? Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck nennt die Chancen auf eine Abfindung, vermeidet Sperrzeit.
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Nach einer Kündigung ist eins klar: Eine hohe Abfindung wäre jetzt genau das richtige. Manchmal bietet sie der Arbeitgeber von sich aus an. Was oft übersehen wird, aber häufig vorkommen kann: Die Kündigung führt zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, die Bundesagentur für Arbeit rechnet die Abfindung auf das Arbeitslosengeld an. Ergebnis: Der gekündigte Mitarbeiter verliert einen Teil seiner hart verhandelten Abfindung. Wie vermeidet man das?

Sperrzeit – Was bedeutet das für das Arbeitslosengeld? Nach der Kündigung sind die meisten Arbeitnehmer arbeitslos. Je nachdem, wie lange das versicherungspflichtige Arbeitsverhältnis angedauert hat, erhält man 6-12, unter Umständen auch 24 Monate Arbeitslosengeld (Alg I). Wenn die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit verhängt, erhält der arbeitslose Arbeitnehmer 12 Wochen kein Arbeitslosengeld.

 

Wann verhängt die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit? Grundsätzlich verhängt die BA eine Sperrzeit, wenn der Arbeitnehmer für seine Arbeitslosigkeit „verantwortlich“ ist. Eine Sperrzeit ist wie eine „Strafe“ für die selbstverschuldete Arbeitslosigkeit; sie soll versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse erhalten. Selbstverschuldet wäre die Arbeitslosigkeit zum Beispiel nach einer verhaltensbedingten Kündigung, einer fristlosen Kündigung, einer Eigenkündigung oder nach einem Aufhebungsvertrag. 

 

Wann droht eine Anrechnung der Abfindung? Wenn ein Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung aushandelt, kann es passieren, dass die Bundesagentur nicht nur eine Sperrzeit verhängt, sondern die Abfindung auf das restliche Arbeitslosengeld anrechnet. Daher: In fast allen derartigen Fällen raten Arbeitsrechtler dringend davon ab, dass Arbeitnehmer solche Aufhebungsverträge abschließen. Jedenfalls sollte der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag vorher mit einem erfahrenen Spezialisten im Kündigungsrecht absprechen. 

 

Wie vermeidet man Sperrzeit und Anrechnung aufs Arbeitslosengeld? Wer mit einer Kündigungsschutz-Klage gegen seine Kündigung vorgeht, vermiedet in fast allen Fällen eine Sperrzeit und die Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld. Ob sich ein Prozess vor dem Arbeitsgericht lohnt, beantwortet ein erfahrener Spezialist im Arbeitsrecht. Bei alldem ist es enorm wichtig, schnell zu handeln, die Dinge nicht schleifen zu lassen: Für die Klage läuft eine kurze Frist von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens. Ist diese erst einmal verstrichen, ist die Chance auf eine Abfindung dahin – und durch die Sperrzeit muss man häufig auch noch draufzahlen!


Nach einer Kündigung kann eine Sperrzeit drohen: 12 Wochen kein Arbeitslosengeld. Fachanwalt Bredereck sagt, wie man das vermeidet:


Fachanwalt Bredereck erklärt, wann die Abfindung angerechnet wird und wie man Nachteile vermeidet beim Arbeitslosengeld.



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Ist Ihr Ziel die Wiedereinstellung in Ihren alten Job? Oder würden Sie lieber eine möglichst hohe Abfindung kassieren und sich dann mit einem (sehr) guten Arbeitszeugnis auf die Suche nach einer neuen Beschäftigung machen? In beiden Fällen erreichen Sie Ihr Ziel meistens nur mit einer Kündigungsschutzkage vor dem Arbeitsgericht. 

 

Sehr viele Kündigungen sind fehlerhaft. Bei einer Kündigung kann viel schieflaufen. Eine betriebsbedingte Kündigung enthält oft Fehler bei der Sozialauswahl. Bei einer verhaltensbedingten Kündigung ist die Abmahnung nicht korrekt. Bei einer personenbedingten Kündigung kann der Arbeitgeber den Kündigungsgrund nicht gerichtsfest darlegen und beweisen. Eine fristlose Kündigung ist häufig unverhältnismäßig. 

 

Kündigungsschutzgesetz anwendbar? Bei Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes kann die Rechtmäßigkeit fast jeder Kündigung in Zweifel gezogen werden. Vor dem Arbeitsgericht sind Abreitgeber dann gezwungen, hohe Abfindungen zu zahlen, um nicht den Prozess zu verlieren und den gekündigten Mitarbeiter wieder einstellen zu müssen. Das kann für den Arbeitgeber nämlich unter Umständen richtig teuer werden. Ein erfahrener Fachanwalt für Arbeitsrecht erteilt Rat zur besten Strategie auf dem Weg zu einer hohen Abfindung. Handeln Sie schnell: eine Kündigungsschutzklage geht nur innerhalb kurzer Frist!


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Was ist eine Kündigungsschutzklage? Eine Kündigungsschutzklage ist eine Klage eines Arbeitnehmers gegen seine Kündigung vor dem Arbeitsgericht. Geklagt wird auf Weiterbeschäftigung. Der Arbeitgeber zahlt dort allerdings regelmäßig eine Abfindung, um die Weiterbeschäftigung zu vermeiden. Die Höhe der Abfindung hängt regelmäßig von den Klageaussichten der Kündigungsschutzklage ab. 

 

Welche Frist gilt für die Kündigungsschutzklage? Der Arbeitnehmer kann nur innerhalb einer Frist von 3 Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht einreichen.

 

Wann beginnt die 3-Wochen-Frist für die Erhebung einer Kündigungsschutzklage? Ausschlaggebend für den Fristbeginn ist der Zugang des Kündigungsschreibens beim Arbeitnehmer, üblicherweise wenn der Arbeitnehmer das Kündigungsschreiben überreicht. Wird das Kündigungsschreiben per Post oder per Boten versandt, zählt der Zugang im Machtbereich des Arbeitnehmers (zB der Briefkasten). Gezählt wird die Frist ab Beginn des folgenden Tages. 

 

Wann ist dem Arbeitnehmer zu einer Kündigungsschutzklage zu raten? In den meisten Fällen kann man nur dazu raten, nach der Kündigung eine Kündigungsschutzklage einreichen. Der gekündigte Arbeitnehmer bewahrt sich damit die Chance auf eine hohe Abfindung. Auch ein gutes (oder sehr gutes) Arbeitszeugnis kann das Ziel sein, sowie die Durchsetzung anderer noch offener Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis.

 

Was kostet eine Kündigungsschutzklage? Da vor den Arbeitsgerichten erster Instanz die Parteien ihre außergerichtlichen Kosten (z.B. Rechtsanwaltskosten) selbst tragen, sind die Kosten einer Kündigungsschutzklage übersichtlich. Die Kosten des (Fach)Anwalts und des Gerichts hängen vom Einkommen des gekündigten Arbeitnehmers ab, sowie vom Umfang der mit der Kündigungsschutzklage eingeforderten Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis.  

 

Muss ein Anwalt für die Kündigungsschutzklage beauftragt werden? Vor den Arbeitsgerichten ist eine Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht nicht notwendig. Wegen der Komplexität des deutschen Arbeitsrechts und wegen der Bedeutung der Vergleichsverhandlungen für die Höhe der Abfindung ist anwaltlicher Beistand – durch einen erfahrenen Spezialisten, wie einem Fachanwalt für Arbeitsrecht – jedoch unbedingt ratsam.

Was geschieht, wenn man einen Fachanwalt für Arbeitsrecht beauftragt? Wie geht der Anwalt vor? Man möchte sich gegen die Kündigung wehren und hat sich entschieden, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht um Rat zu fragen. Bei Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck verläuft die Beratung in mehreren Schritten: In der kostenlose Ersteinschätzung erklärt Fachanwalt Bredereck die Chancen, die er für eine Kündigungsschutzklage sieht. Kommt man zu dem Schluss, dass sich die Klage lohnt, geht Fachanwalt Bredereck in die Offensive: Er fordert den Arbeitgeber gegebenenfalls auf, Ansprüche des Arbeitnehmers zu erfüllen, verhandelt Lohnansprüche und andere Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, legt wenn nötig Klage ein vor dem Arbeitsgericht und verhandelt dort die bestmögliche Abfindung oder setzt die Wiedereinstellung des Arbeitnehmers auf seinen alten Arbeitsplatz durch - soweit das rechtlich möglich ist. 

Sie wollen mehr wissen? Informieren Sie sich mit seinen Kurz-Videos oder rufen Sie ihn gleich an unter 030-4000 4999, das erste Gespräch über Ihre Kündigung ist kostenlos und unverbindlich.

Kündigungsschutzklage mit Anwalt für Arbeitsrecht Bredereck:

 

Video (I): Die kostenlose Ersteinschätzung zur Kündigung

Video (II): Was geschieht vor Einreichung der Klage?
Video (III): Die Klage ist eingereicht. Wie geht es weiter?

Video (IV): Der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht

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Video (VI): Nach dem Gütetermin: Was jetzt wichtig ist

Video (VII): Was geschieht im Kammertermin vor dem Arbeitsgericht?

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Video (IX): Das Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht