Kündigung A-Z: Abfindung-Anwalt

Informieren Sie sich! Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck erklärt, was für Arbeitnehmer wichtig ist.
Abfindung Fachanwalt

Abfindung. Die Abfindung ist eine Geldsumme, die der Arbeitgeber dem gekündigten Arbeitnehmer als Ausgleich für seinen Austritt aus dem Arbeitsverhältnis durch Kündigung, Aufhebungsvertrag oder im Rahmen eines Abfindungsvergleichs vor dem Arbeitsgericht zahlt.

 

Abmahnung. Eine Abmahnung ist die schriftliche Verwarnung durch den Arbeitgeber an einen Arbeitnehmer aufgrund eines arbeitsvertraglichen Fehlverhaltens. Eine Abmahnung ist nur dann wirksam, wenn sie das Fehlverhalten hinreichend bestimmt benennt und die Folgen für die Wiederholung des Fehlverhaltens (z.B. eine verhaltensbedingte Kündigung) eindeutig aufzeigt.

 

Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis. Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis sind durchsetzbare Forderungen aus dem Arbeitsvertrag oder Aufgrund arbeitsrechtlicher Vertrauenstatbestände. Der Arbeitnehmer kann diese Ansprüche vor dem Arbeitsgericht – vor oder nach einer Kündigung – durchsetzen.

 

Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld. Die Bundesagentur für Arbeit kann die Abfindung, die ein Arbeitnehmer nach einer Kündigung von dem Arbeitgeber erhält, unter bestimmten Umständen auf die Auszahlung des Arbeitslosengeldes (Alg I) anrechnen. Für den gekündigten Arbeitnehmer ist das bitter, weil dann Netto unter Umständen kaum noch etwas von der unter Umständen hart erkämpften Abfindung übrig bleibt.

 

Anwalt. Anwalt ist die Kurzform für Rechtsanwalt oder Fachanwalt. Er vertritt die Interessen des Arbeitnehmers/Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitgeber/Arbeitnehmer oder vor Gericht, er legt im Fall einer Kündigung im Namen des Arbeitnehmers Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht ein und verhandelt mit dem Vertreter des Arbeitgebers (meistens ein Mitarbeiter der Personalabteilung) über die Höhe der Abfindung.


Arbeitsgericht-Arbeitszeugnis

Arbeitsgericht-Arbeitszeugnis: Wissen für Arbeitnehmer, von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck.
Anwalt

Arbeitsgericht. Alle Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aus dem Arbeitsverhältnis (z.B. wegen Kündigung, arbeitsvertraglicher Ansprüche, Gehaltsansprüche, Arbeitszeugnis, etc.) müssen vor das zuständige Arbeitsgericht gebracht werden, wenn ein gerichtliches Verfahren notwendig sein sollte. Die Arbeitsgerichte sind Teil der Zivilgerichtsbarkeit. Die Kündigungsschutzklage ist die wichtigste Verfahrensart vor den Arbeitsgerichten

 

Arbeitsverhältnis. Ein Arbeitsverhältnis entsteht, wenn eine Person für eine andere regelmäßig gegen Vergütung arbeitet. Aus dem Arbeitsverhältnis entstehen die im Arbeitsrecht (aus den Gesetzen oder aufgrund der Rechtsprechung) niedergelegten Rechte und Pflichten. In den allermeisten Fällen sind die Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis in einem schriftlichen Arbeitsvertrag festgehalten. Wichtig: Für ein Arbeitsverhältnis ist ein schriftlicher Arbeitsvertrag nicht notwendig, entscheidend sind die tatsächlichen Umstände - auch ein Beschäftigter ohne schriftlichen Arbeitsvertrag kann Kündigungsschutz genießen und nach der Kündigung (einer Beendigung seiner Beschäftigung) um eine Abfindung verhandeln.

 

Arbeitsvertrag. Ein Arbeitsvertrag ist die Einigung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, dass der Arbeitnehmer eine bestimmte Arbeit gegen eine bestimmte Entlohnung zu verrichten hat. Aus Beweiszwecken ist es unbedingt ratsam, dies schriftlich festzuhalten - im Fall einer Kündigung ist es besser, seine Rechte schwarz auf weiss nachweisen zu können. Da fast alle Arbeitsverträge in Schriftform gehalten sind, hat es sich eingebürgert, dass der Arbeitsvertrag ein schriftlich formuliertes und eigenhändig unterschriebenes Schriftstück ist. Viele Arbeitsverträge sind vorformuliert.

 

Arbeitszeugnis (auch: qualifiziertes Arbeitszeugnis). Ein Arbeitszeugnis ist eine Bescheinigung über Art, Umfang und Zeitraum der Beschäftigung des Arbeitnehmers beim Arbeitgeber. Nach einer Kündigung hat der Mitarbeiter das Recht auf ein wahrheitsgemäßes qualifiziertes Arbeitszeugnis. Es muss auch eine Bewertung der Tätigkeit durch den Arbeitgeber enthalten. Ein einfaches Arbeitszeugnis muss nur die Kerninformationen enthalten. Ein qualifiziertes Arbeitszeugnis geht ins Detail und enthält eine ausführliche Einschätzung der Arbeitsleistung in Bezug auf Fach- und Sozialkompetenzen. Der Arbeitnehmer hat nicht nur nach freiwilliger oder unfreiwilliger Beendigung bzw. Kündigung, sondern unter Umständen auch während des laufenden Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein wahrheitsgemäßes qualifiziertes Arbeitszeugnis.


Betriebsbedingte Kündigung-Betriebsübergang

Erfahren Sie mehr zur betriebsbedingten Kündigung, und über andere wichtige Themen rund um die Kündigung.
Anwalt Arbeitsrecht

Betriebsbedingte Kündigung. Eine betriebsbedingte Kündigung ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses aus betriebswirtschaftlichen Gründen. Die Kündigung muss zur finanziellen Gesundung des Arbeitgebers beitragen oder sonst wirtschaftlich sinnvoll sein. Eine hohe Abfindung ist hier in sehr vielen Fällen möglich. Der Arbeitgeber muss eine Sozialauswahl unter den für eine betriebsbedingte Kündigung in Frage kommenden Mitarbeitern treffen. Diese ist sehr häufig fehlerhaft, so dass sich eine Kündigungsschutzklage meistens lohnt. Bei einer betriebsbedingten Kündigung sollte sich der betroffene Arbeitnehmer unbedingt frühzeitig Rat bei einem Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht einholen. 

 

Betriebseinstellung, Betriebsschließung. In diesen Fällen wird die Betriebstätigkeit eingestellt und es kommt regelmäßig zu zahlreichen betriebsbedingten Kündigungen, gegen die es sich sehr oft lohnt, mit einer Kündigungsschutzklage vorzugehen. Hinter vielen Betriebsschließungen verbirgt sich ein Betriebsübergang, der eine Weiterbeschäftigung rechtfertigen würde. Deshalb sind Arbeitgeber oft bereit, hohe Summen als Abfindung zu zahlen, um die Mitarbeiter nicht doch noch weiter beschäftigen zu müssen. 

 

Betriebsrat. Mitglieder des Betriebsrats genießen Sonderkündigungsschutz. Sollte ein Betriebsrat eine Kündigung erhalten, können regelmäßig sehr hohe Abfindungen erreicht werden. Wichtig ist es, schnell zu handeln. Die Kündigungsschutzlage, im Rahmen dessen die hohe Abfindung erreicht werden kann, muss innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung eingereicht werden. Ein Betriebsrat sollte sich sofort anwaltlichen Rat – am besten bei einem erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht – einholen, um das Beste aus der Kündigungssituation herauszuholen. 

 

Betriebsübergang. Ein Betriebsübergang findet statt, wenn die Tätigkeit des Betriebs durch einen anderen Arbeitgeber fortgeführt wird. Nach dem geltenden Arbeitsrecht muss der neue Betriebsinhaber auch die Arbeitsverhältnisse der im Betrieb beschäftigten weiterführen. Meistens lohnt es sich, gegen eine im Zusammenhang eines Betriebsübergangs ausgesprochene Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vorzugehen. Auch hier werden bisweilen hohe Abfindungen gezahlt, um den Betrieb mit möglichst wenigen Arbeitnehmern übergehen zu lassen. Eine hier ausgesprochene Kündigung ist fast immer betriebsbedingt. Ein Fachanwalt kann frühzeitig Auskunft über die Chancen auf eine hohe Abfindung erteilen. 


Fachanwalt für Arbeitsrecht-Fristlose Kündigung

Fristen im Kündigungsschutzrecht, Fachanwalt für Arbeitsrecht und fristlose Kündigung.
Rechtsanwalt Arbeitsrecht

Fachanwalt für Arbeitsrecht. Ein Fachanwalt für Arbeitsrecht ist ein im Arbeitsrecht spezialisierter Rechtsanwalt. Um den Titel „Fachanwalt für Arbeitsrecht“ führen zu dürfen, muss ein Rechtsanwalt eine bestimmte Anzahl von Mandanten vor Arbeitsgerichten vertreten und spezialisierte Arbeitsrechts-Fortbildungen erfolgreich abschließen. Nach einer Kündigung sollte der Arbeitnehmer einen Rechtsanwalt mit arbeitsrechtlichem Wissen auf neustem Stand und viel praktischer Erfahrung vor den Arbeitsgerichten beauftragen. Bei einem Fachanwalt für Arbeitsrecht ist dies nachgewiesenermaßen der Fall.

 

Frist. Im Arbeitsrecht sind Fristen so wichtig, wie in fast keinem anderen Rechtsgebiet. Nach einer Kündigung hat der Arbeitnehmer nur eine 3-Wochen-Frist, um Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht einzureichen. Wird die Frist verpasst, gibt es regelmäßig keine Chance, gegen die Kündigung vorzugehen. Sie bleibt grundsätzlich wirksam und die Aussicht auf eine hohe Abfindung ist dahin. Die Frist beginnt an dem Tag zu laufen, an dem der Arbeitnehmer die Kündigung erhalten hat und endet drei Kalenderwochen später am Ende dieses Tages um 24 Uhr. Wer die Kündigung also an einem Freitag erhalten hat, muss am Freitag in 3 Wochen spätestens bis 24 Uhr Kündigungsschutzklage einreichen; wäre Fristende am Wochenende (Samstag oder Sonntag) oder an einem gesetzlichen Feiertag, endet die Frist am darauffolgenden Werktag um 24 Uhr. Eine sofortige Zurückweisung der Kündigung ist regelmäßig nur innerhalb weniger Tage möglich. Wegen der Bedeutung der Fristen im Arbeitsrecht ist es unbedingt ratsam, einen Spezialisten im Arbeitsrecht möglichst früh heranzuziehen.

 

Fristlose Kündigung. Bei einer fristlosen Kündigung wird ein Mitarbeiter sozusagen von jetzt auf gleich vor die Tür gesetzt. Die sonst bei Kündigungen relevanten Kündigungsfristen gelten hier ausnahmsweise nicht. Eine fristlose Kündigung ist nur bei einer schwerwiegenden arbeitsvertraglichen Pflichtverletzung erlaubt. Regelmäßig muss ihr eine Abmahnung vorangehen. Der Arbeitgeber kann hier sehr viele Fehler machen. Eine Kündigungsschutzklage ist hier meistens der richtige Weg. Der Arbeitgeber wird häufig bereit sein, eine hohe Abfindung zu zahlen, bevor er einen Mitarbeiter, dem er (unrechtmäßig) fristlos gekündigt hat, wiedereinstellen muss. 


Kündigung-Kündigungsgrund

Kündigung, Kündigungsfrist und Kündigungsgrund: Arbeitsrechtler Bredereck erklärt.
Anwalt Abfindung

Kündigung. Eine Kündigung ist die frühzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegen den Willen der anderen Vertragspartei. Eine Kündigung ist unwirksam, wenn sie Regeln des Arbeitsrechts verletzt. In den meisten Fällen muss es einen Kündigungsgrund geben. Der Arbeitgeber muss den Kündigungsschutz beachten. Sehr oft scheitern Arbeitgeber daran. Ein gut beratener Arbeitnehmer kann viel aus einer Kündigung herausholen - üblich sind hohe Abfindungen und gute bis sehr gute Arbeitszeugnisse. Sie können das mit einer Kündigungsschutzklage erreichen, die ein Anwalt, am besten ein Fachanwalt für Arbeitsrecht, führen sollte. 

 

Kündigungsfrist. Eine ordentliche Kündigung ist nie sofort wirksam. Ein Arbeitsverhältnis ist durch die Kündigung erst nach einer bestimmten gesetzlich festgelegten Frist beendet. Der Arbeitgeber muss eine Kündigungsfrist beachten, die von der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses abhängt, bei längerer Beschäftigungsdauer mehrere Monate. Achtung: Die Frist für die Kündigungsschutzklage beginnt mit dem Zugang des Kündigungsschreibens! Obwohl das Arbeitsverhältnis noch mehrere Monate andauern kann, ist gegen eine Kündigung 3 Wochen nach Zugang meistens nichts mehr zu machen. Sehr hohe Abfindungssummen werden so verschenkt.

 

Kündigungsgrund. Fast jede Kündigung (betriebsbedingte, verhaltensbedingte, personenbedingte oder fristlose Kündigung) braucht einen Kündigungsgrund, den der Arbeitgeber gerichtsfest darlegen und beweisen muss. Liegt kein Kündigungsgrund vor, ist die Kündigung meistens unwirksam und der Arbeitnehmer hat Aussichten auf eine hohe Abfindung. Ganz wichtig: Frühzeitig zum Anwalt und rechtzeitig Kündigungsschutzklage einreichen.


Kündigungsschutz-Kündigungsschutzklage

Kündigungsschutzgesetz und Kündigungsschutzklage: Entscheidend für die Höhe der Abfindung.
Anwalt Abfindung

Kündigungsschutz. Kündigungsschutzgesetz. Kündigungsschutz bedeutet, dass der Chef einen Mitarbeiter nur unter erschwerten Bedingungen entlassen darf – meistens, weil das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist. Unternehmen, die regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigen, müssen die Vorgaben des Kündigungsschutzgesetzes beachten, wenn sie ordentlich kündigen wollen. Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis nicht länger als 6 Monate läuft, genießen den Schutz des Kündigungsschutzgesetzes nicht. Bei Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes lohnt sich der Gang vor das Arbeitsgericht fast immer. Hier wird auf Arbeitgeberseite oft viel falsch gemacht, so dass die Chancen auf eine hohe Abfindung gut sind. Ihren Kündigungsschutz und Ihre Chancen auf eine hohe Abfindung bewertet ein Fachanwalt für Arbeitsrecht. 

 

Kündigungsschutzklage. Mit einer Kündigungsschutzklage kann ein aus der Mitarbeiterschaft entlassener Arbeitnehmer auf Weiterbeschäftigung klagen. In den allermeisten Fällen wird ein gekündigter Arbeitnehmer darauf nicht so recht Lust haben – die Stimmung im Betrieb wird schließlich nicht die beste gewesen sein. Der alte Chef wird seinen gefeuerten Mitarbeiter auf gar keinen Fall zurückhaben. Diese Konstellation ist günstig für hohe Abfindungen – je mehr Fehler der Arbeitgeber bei der Kündigung macht, desto höher fällt regelmäßig die Abfindung aus. Die Kündigungsschutzklage sollte auf jeden Fall von einem erfahrenen Spezialisten, am besten einem Fachanwalt für Arbeitsrecht, geführt werden.

 


Wie geht Fachanwalt Bredereck vor bei einer Kündigungsschutzklage? Informieren Sie sich auf seinen Videos:

 

Kündigungsschutzklage mit Fachanwalt Bredereck (I): Die kostenlose Ersteinschätzung

Kündigungsschutzklage mit Fachanwalt Bredereck (II): Was geschieht vor Einreichung der Klage? 
Kündigungsschutzklage mit Fachanwalt Bredereck (III): Die Klage ist eingereicht. Wie geht es weiter?

Kündigungsschutzklage mit Fachanwalt Bredereck (IV): Der Gütetermin vor dem Arbeitsgericht; was dort geschieht

Kündigungsschutzklage mit Arbeitsrechtler Bredereck (V): Vergleich und Abfindung
Kündigungsschutzklage mit Arbeitsrechtler Bredereck (VI): Auf was es nach dem Gütetermin ankommt

Kündigungsschutzklage mit Anwalt für Arbeitsrecht Bredereck (VII): Was passiert im Kammertermin?

Kündigungsschutzklage mit Arbeitsrechtler Fachanwalt Bredereck (VIII): Nach dem Kammertermin, Urteil des Arbeitsgerichts

Kündigungsschutzklage mit Arbeitsrechts-Anwalt Bredereck (IX): Die Berufung vor dem Landesarbeitsgericht


Ordentliche Kündigung-Personenbedingte Kündigung

Ordentliche und personenbedingte Kündigung: Oft fehlt es am Kündigungsgrund. Hohe Abfindung sichert Ihr Anwalt.
Anwalt Arbeitsrecht

Ordentliche Kündigung. Eine ordentliche Kündigung meint alle Kündigungen, die nicht aus außerordentlichen Gründen fristlos sind. Ganz entscheidend für die Chancen auf eine hohe Abfindung bei einer ordentlichen Kündigung ist die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes. Ein Anwalt informiert über die Rechte des gekündigten Arbeitnehmers und bewertet die Chancen, mit einer Kündigungsschutzklage eine hohe Abfindung zu erreichen. Sie sollten einen Rechtsanwalt, am besten ein Fachanwalt für Arbeitsrecht, schnell anrufen – im Arbeitsrecht gelten kurze Fristen. Verstreichen die Fristen, ist dann oft sowohl Ihr Arbeitsplatz, als auch die erhoffte hohe Abfindung verloren.

 

Personenbedingte Kündigung. Der Arbeitgeber kann personenbedingt kündigen, wenn der Kündigungsgrund mit dem Arbeitnehmer direkt zusammenhängt, aber nicht auf seinem Verhalten beruht. Bekannteste Beispiele: Kündigung wegen Krankheit des Arbeitnehmers, bei Verlust des Führerscheins bei einem Berufskraftfahrer, oder einer notwendigen Lizenz oder Zulassung, etc. Die Hürden für eine personenbedingte Kündigung sind sehr hoch, besonders bei einer krankheitsbedingten Kündigung. Bei einer Kündigung während Krankheit sind die Chancen auf eine hohe Abfindung besonders gut. Ein im Kündigungsschutz erfahrener Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht kann hohe Abfindungen herausholen. Am besten man geht noch während der Zeit, in der man längerfristig krank geschrieben ist, zum (spezialisierten) Anwalt, um sich beraten zu lassen.


Sozialauswahl-Verhaltensbedingte Kündigung

Erfahren Sie mehr über Sozialauswahl, Sperrzeit, verhaltensbedingte Kündigung: von Anwalt Bredereck.
Arbeitsgericht Abfindung

Sozialauswahl. Bei einer betriebsbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber unter den für eine Kündigung in Frage kommenden Mitarbeitern eine Sozialauswahl durchführen. Das Kündigungsschutzgesetz nennt die 4 Kriterien der Sozialauswahl: Dauer der Betriebszugehörigkeit, Alter, Unterhaltspflichten und Grad der Behinderung. Wenn der Arbeitgeber die Sozialauswahl falsch durchführt, ist die Kündigung unwirksam und der Arbeitnehmer hat eine sehr gute Chance auf eine unter Umständen hohe Abfindung. Ein Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht bewertet die Sozialauswahl und sagt Ihnen, wann sich eine Kündigungsschutzklage lohnt.

 

Sperrzeit. Bei einigen Kündigungen (verhaltensbedingte oder fristlose Kündigung) kann der Arbeitnehmer auch noch das Pech haben, von der Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit aufs Auge gedrückt zu bekommen. Bei einer Sperrzeit ist der Bezug von Arbeitslosengeld I nach Ende des Arbeitsverhältnisses für 12 Wochen gesperrt. Das kann der Arbeitnehmer vermeiden, wenn er rechtzeitig Kündigungsschutzklage eingereicht. Ein erfahrener Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht achtet darauf, dass nach Kündigungsschutzklage und Abfindungsvergleich keine Sperrzeit verhängt wird.

 

Verhaltensbedingte Kündigung. Eine verhaltensbedingte Kündigung beruht auf einer arbeitsvertraglichen Pflichtverletzung des Mitarbeiters. Eine wichtige Hürde für den Chef: die Abmahnung. Ohne Abmahnung ist die verhaltensbedingte Kündigung fast immer unwirksam. Manchmal sind mehrere Abmahnungen nötig. Lassen Sie Ihre verhaltensbedingte Kündigung und – wenn vorhanden – Ihre Abmahnung(en) von einem erfahrenen Spezialisten prüfen. Er wird Ihnen sagen, ob sich eine Kündigungsschutzklage lohnt und welche Abfindung für Sie drin ist.