Klage auf Abfindung nach Kündigung

Mit Fachanwalt gegen Kündigung klagen und Abfindung sichern!
Anwalt Arbeitsrecht

Wer nach einer Kündigung eine hohe Abfindung erhalten will, muss grundsätzlich erst einmal Klage gegen die Kündigung vor dem Arbeitsgericht einreichen. Dabei klagt der Arbeitnehmer nicht auf Zahlung einer Abfindung, sondern auf Wiedereinstellung auf seinen alten Arbeitsplatz.

Paradoxe Situation: Abfindung begehren, auf Wiedereinstellung klagen.
Wenn der gekündigte Arbeitnehmer eine Abfindung mit seiner Klage gegen die Kündigung erhalten will, muss er zuerst vor Gericht behaupten, auf seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren zu wollen. Die Chance auf eine hohe Abfindung ist dann am größten, wenn die Wiedereinstellung kurz bevor steht, weil der Anwalt bzw. Fachanwalt vor Gericht alle möglichen Rechtsverstöße der Kündigung dargelegt hat und das Arbeitsgericht kurz davor ist, die Kündigung aufzuheben. Dann ist der Druck auf den Arbeitgeber am höchsten, den Arbeitnehmer mit einer attraktiven Geldsumme abzufinden und im Rahmen eines Abfindungsvergleichs endgültig "los zu werden". 

Kündigungsschutzklage und Abfindung: besser Experten, Fachanwalt beauftragen. Eine "Klage auf Abfindung" sollte man lieber einem Experten im Kündigungsschutz und in Abfindungsverhandlungen überlassen. Der Arbeitnehmer ist am besten mit einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten, der mit solchen Abfindungsverhandlungen, auch "Abfindungspoker" genannt, langjährige Erfahrung hat.


Kündigung erhalten? Das Erstreiten einer hohen Abfindung ist unsere Profession. Kündigungsschutzklagen sind unsere Leidenschaft. Selbstverständlich beraten wir Sie auch zu allen anderen Fragen zu Kündigungbetriebsbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung, verhaltensbedingte Kündigung und fristlose Kündigung


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Was ist eine Abfindung? Eine Abfindung nennt man die Zahlung einer Geldsumme durch den Arbeitgeber an den Arbeitnehmer im Fall einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Die Abfindung ist "Ausgleich" oder "Entschädigung" für die für den Arbeitnehmer mit einer Kündigung verbundenen Nachteile. 

 

Wann erhält der gekündigte Arbeitnehmer eine Abfindung? Im Fall einer Kündigung erhält der Arbeitnehmer eine Abfindung regelmäßig nur dann, wenn er innerhalb der Klagefrist von 3 Wochen Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht einreicht. Er sollte auch einen möglichst guten Kündigungsschutz genießen. Weitere Informationen hierzu: Gibt es einen Anspruch auf Abfindung?

 

Wie hoch ist die Abfindung? Die Abfindungen, die vor Arbeitsgerichten verhandelt werden, sind unterschiedlich hoch und hängen meistens von der Klageaussicht der Kündigungsschutzklage ab. Die Summe reicht von einem halben Bruttomonatsgehalt bis 2-3 Bruttomonatsgehältern für jedes Jahr, in dem der Arbeitnehmer im Betrieb beschäftigt war. In Einzelfällen und bei geschickter Verhandlung kann die Abfindung deutlich höher ausfallen.

 

Rechnet die Bundesagentur für Arbeit die Abfindung auf das Arbeitslosengeld an? Regelmäßig kommt es darauf an, ob Kündigungsschutzklage eingereicht wurde. Wenn ja, dann findet eine Anrechnung der Abfindung üblicherweise nicht statt. Vor dem Arbeitsgericht müssen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf geeinigt haben, dass der Arbeitnehmer für den Jobverlust nicht verantwortlich ist (wie etwa bei einer fristlosen Kündigung, einer verhaltensbedingten Kündigung oder bei einem Auflösungsvertrag). 

 

Kann die Abfindung eine Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld bewirken? Auch hier gilt: Wenn die Abfindung nach der Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht als Teil eines gerichtlichen Abfindungsvergleichs ausgezahlt wird und deutlich wird, dass der Arbeitnehmer nicht selbstverschuldet arbeitslos geworden ist, droht regelmäßig keine Sperrzeit.


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Bei Kündigung zum Fachanwalt für Arbeitsrecht. Bei der Kündigungsschutzklage hilft Ihnen ein auf Arbeitsrecht spezialisierter Rechtsanwalt, am besten ein Fachanwalt für Arbeitsrecht. Informieren Sie sich zu den Kosten eines Rechtsanwalts/Fachanwalt für Arbeitsrecht und den Kosten der Kündigungsschutzklage. Meistens loht sich der Anwalt/Fachanwalt auch dann, wenn man keine Rechtsschutzversicherung oder keinen Anspruch auf Prozesskostenhilfe hat. 

 

Ohne Anwalt vor das Arbeitsgericht? Man kann die Kündigungsschutzklage (Muster hier) auch alleine beim Arbeitsgericht einreichen. Die Rechtsantragstelle beim Arbeitsgericht hilft in gewissem Umfang bei der Formulierung. Ich empfehle dieses Vorgehen ausdrücklich nicht. Gerade bei der richtigen Auswahl des Beklagten und bei den Anträgen der Kündigungsschutzklage können viele Fehler passieren. Wer einen Rechtsanwalt beauftragt, hat im Zweifel auch jemand, der dafür haftet. Wer die Klage alleine erhebt, nicht.

 

Muster-Texte vom Fachanwalt. Aus der Erfahrung meiner langjährigen anwaltlichen Tätigkeit habe ich Muster entwickelt für eine Kündigungsschutzklage, für ein Anschreiben an den Arbeitgeber bei Kündigung, sowie ein Beratungsschreiben zum Umgang mit der Kündigung.

 

Klagemuster Arbeitsrecht und Texte Kündigung zum Download. Nachfolgend finden Sie ein Muster für eine Kündigungsschutzklage mit Hinweisen zum Ausfüllen. Weiter finden Sie hier ein Muster für ein paralleles Schreiben an den Arbeitgeber, in dem weitere Forderungen geltend gemacht werden können. Schließlich finden sich hier das Muster eines Beratungsschreibens, das ich unseren Mandanten im Falle der Beauftragung mit einer Kündigungsschutzklage zur Verfügung stelle. Beachten Sie bitte, dass sämtliche Muster auf Ihren Fall angepasst werden müssen. Eine Haftung kann ich weder für die Verwendung des Musters, noch für die notwendigen Anpassungen übernehmen.

 

Bei Kündigung besser zum Fachanwalt. Ich empfehle, unbedingt einen Spezialisten für Arbeitsrecht, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, bzw. Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Kündigungsschutzklage zu beauftragen. Wenn Sie die Klage selbst erhoben haben und nicht wissen, wie es vor Gericht weitergeht, habe ich Tipps und Hinweise für Sie zu einem Abfindungsvergleich.