Fachanwalt Arbeitsrecht zur Kündigung: Gefahren und Chancen

Nach einer Kündigung suchen Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht? Rechtsanwalt Bredereck vertritt bundesweit.
Kündigung Arbeitsrecht

Eine Kündigung versetzt den Arbeitnehmer in eine gefährliche Lage. Der Schock sitzt tief. Emotionen, wie Enttäuschung, Zukunftsangst und nicht selten auch Wut sind die Folge. Emotionalität ist in dieser Lage eher ein schlechter Ratgeber. Gefragt ist ein klarer, nüchterner Verstand; helfen kann ein erfahrener Fachanwalt für Arbeitsrecht.

 

Was kann der Arbeitnehmer nach einer Kündigung erreichen? Eine Rückkehr in das Arbeitsverhältnis ist häufig illusorisch und in der Regel vom Arbeitnehmer - Hand auf’s Herz! - gar nicht gewünscht. Es kann nur weiter gehen - im günstigsten Fall gepolstert mit einer möglichst hohen Abfindung und ausgestattet mit einem sehr guten Zeugnis. Nicht vergessen: Es gibt häufig Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis, auf die ein gekündigter Arbeitnehmer auf Anhieb nicht kommt (wegen Resturlaub, Überstunden, diverse Sonderzahlungen, wie Weihnachtsgeld, oder Prämien). 

 

Wie kann der Arbeitnehmer seine Ansprüche durchsetzen? Nach einer Kündigung bleibt dem Arbeitnehmer häufig nur der Gang vor das Arbeitsgericht mit einer Kündigungsschutzklage. Diese ist besonders dann sinnvoll, wenn die Kündigung laut Arbeitsrecht auf einem Kündigungsgrund beruhen muss und zwar falls im Betrieb regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigt sind und wenn das Arbeitsverhältnis bereits 6 Monate bestand. Dann müssen die Voraussetzungen einer verhaltensbedingten Kündigung, einer personenbedingten Kündigung oder einer betriebsbedingten Kündigung nachweisbar sein. 

 

Welche Frist gilt? Nach einer Kündigung kann ein Arbeitnehmer vor dem zuständigen Arbeitsgericht nur innerhalb einer Frist von 3 Wochen Kündigungsschutzklage einreichen. Achtung: Die Frist beginnt nach Zugang des Kündigungsschreibens beim Arbeitnehmer. Nach Ablauf der Frist gibt es regelmäßig kaum noch Chancen auf eine möglichst hohe Abfindung oder auf ein sehr gutes Arbeitszeugnis.

 

Formalien: Zurückweisung wegen Formmängel. Der Arbeitnehmer kann eine Kündigung wegen fehlender Vollmacht unverzüglich zurückweisen. Dies kann er allerdings nur innerhalb sehr kurzer Zeit tun (eben „unverzüglich“) - regelmäßig sind dies nur wenige Tage. 

 

Nach Kündigung zum Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der Gang zum Fachanwalt für Arbeitsrecht ist in dieser Situation unbedingt ratsam. Nur ein erfahrener Spezialist kann in dieser Notlage, in der es so entscheidend auf Fristen ankommt, wirksam zum Recht verhelfen.


Kündigung erhalten? Fachanwalt Bredereck streitet für hohe Abfindungen, mit Kündigungsschutzklagen vor Arbeitsgerichten, bundesweit. Beratung zur Kündigung: betriebsbedingte Kündigung, verhaltensbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung, Kündigung wegen Krankheit, fristlose Kündigung.


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Abfindung und Arbeitslosengeld

Betriebsbedingte Kündigung: Abfindung in Gefahr?
Fachanwalt Arbeitsrecht

Unter Umständen kann eine Abfindung von der Bundesagentur für Arbeit auf das Arbeitslosengeld (Alg I) angerechnet werden. Wenn der Arbeitgeber vor hat, betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen, kann es vorkommen, dass er einigen Arbeitnehmern zuerst Auflösungsverträge anbietet, in dem sich beide Seiten auf die Beendigung des Arbeitsverhältnisses und eine Abfindung einigen. Dieses Vorgehen ist bei Unternehmen beliebt. Es schließt das Risiko einer Kündigungsschutzklage, im Rahmen derer meist deutlich höhere Abfindungen gezahlt werden, für den Arbeitgeber aus. Für den Arbeitnehmer bedeutet ein Auflösungsvertrag ein erhebliches Risiko.

 

Betriebsbedingte Kündigung, Abfindung und Arbeitslosengeld. Eine Abfindung, die ein Arbeitgeber dem Arbeitnehmer im Zuge einer betriebsbedingten Kündigung auszahlt, hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf den Bezug von Arbeitslosengeld (Alg I). Eine Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld ist grundsätzlich nur für Fälle vorgesehen, in denen der Arbeitnehmer für den Verlust des Arbeitsplatzes verantwortlich ist. Das ist etwa bei einer fristlosen Kündigung, bei einer verhaltensbedingten Kündigung und bei einer (nach außen hin freiwilligen) Auflösung des Arbeitsverhältnisses der Fall.

 

Betriebsbedingte Kündigung: Lohnt sich eine Kündigungsschutzklage? Viele Betriebe bieten Arbeitnehmern - häufig im Rahmen eines Sozialplans - bei betriebsbedingten Kündigungen Abfindungen an. Da sie im Kontext einer betriebsbedingten Kündigung gezahlt werden, lassen solche Abfindungen den Bezug von Arbeitslosengeld zwar unangetastet. Eine Sperrzeit braucht der gekündigte Arbeitnehmer zwar nicht zu befürchten. Dennoch kann sich eine Kündigungsschutzklage in solchen Fällen lohnen, da die Arbeitgeber vor Arbeitsgerichten erfahrungsgemäß deutlich höhere Abfindungen zahlen. Nicht selten verstoßen betriebsbedingte Kündigungen gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen. Der Arbeitgeber ist dann vor Gericht gezwungen, einer höheren Abfindung zuzustimmen, wenn er den gekündigten Mitarbeiter wegen Unwirksamkeit der Kündigung nicht wieder im Unternehmen weiter beschäftigen will.

 

Betriebsbedingte Kündigung: Fachanwalt berät und vertritt vor dem Arbeitsgericht. Wer vor einer betriebsbedingten Kündigung steht und dabei vor die Wahl gestellt wird, einen Aufhebungsvertrag zu unterzeichnen, sollte sich möglichst schnell von einem ausgewiesenen und erfahrenen Experten im Arbeitsrecht beraten lassen. Nur ein erfahrener Spezialist - meistens ein Fachanwalt für Arbeitsrecht - kann über die für den Arbeitnehmer beste Vorgehensweise bei einer betriebsbedingten Kündigung aufklären. Wer schnell handelt und gut beraten ist, kann unter Umständen eine deutlich höhere Abfindung erhalten.


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