Beispiele für betriebsbedingte Kündigungen

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Anwalt Arbeitsrecht

Betriebsbedingte Kündigungswellen, Massenentlassungen, Betriebsschließungen: Jahr für Jahr trifft es hunderte von Arbeitnehmern bundesweit. Nicht immer kann der Arbeitsplatz gerettet werden, eine hohe Abfindung ist aber in den meisten Fällen erreichbar - wenn man Kündigungsschutzklage einreicht und an seiner Seite einen erfahrenen Experten im Kündigungsschutzrecht und Abfindungs-Spezialisten hat.

Beispiele für betriebsbedingte Kündigungen in 2017:

Betriebsbedingte Kündigungen beim Versicherungsriesen ERGO. Der "Versicherungsbote" berichtete am 17.05.2017: "Bis Jahresende 2017 will [ERGO] den Arbeitsplatzabbau erreicht haben. Betriebsbedingte Kündigungen schloss [man bei ERGO] daher explizit nicht aus." 

Mitarbeiter von ERGO sollten sich frühzeitig beraten lassen über die Chancen einer Kündigungsschutzklage, ein Abfindungsangebot von ERGO sollte überprüft werden, am besten von einem erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht!

Bei Caterpillar (CAT) in Lünen sind es bis zu 160 Arbeitsplätze, die in 2017 durch betriebsbedingte Kündigungen wegfallen können. Auch hier gilt: Gibt es ein Abfindungsangebot, sollte man es mit Hilfe eines Arbeitsrechtlers prüfen. Hat man bereits Klage ohne Anwalt eingereicht, sollte man sich jedenfalls beraten lassen, ob es sich lohnt, einen Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuzuziehen. Deutlich höhere Abfindungen sind dann meistens erreichbar.

Weitere Beispiele für 2017: Die Werft Blohm + Voss, wo Medien Anfang 2017 von einem geplanten Arbeitsplatzabbau berichteten. Und wieder die Versicherungsbranche, wo hunderte von Stellen in 2017 und den folgenden Jahren in mehreren großen Versicherungs-Unternehmen deutschlandweit abgebaut werden sollen. Darüber berichtet der Versicherungsbote online in einer Reihe von Artikeln.

Für all diese Fälle gilt: Wer rechtzeitig einen erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht um Rat fragt oder einschaltet, der hat nach einer Kündigung deutlich bessere Karten, wenn es um hohe Abfindungen geht oder um den Erhalt des Arbeitsplatzes. 

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck noch heute an für eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer Kündigung oder der Chancen einer Kündigungsschutzklage. Fachanwalt Bredereck vertritt Arbeitnehmer bundesweit von seinen 3 Kanzleistandorten. Sein Team und er freuen sich auf Ihren Anruf!



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Betriebsbedingte Kündigung

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Betriebsbedingte Kündigung

Betriebsbedingte Kündigungen sind in der Praxis die häufigsten. Sie sind für den Arbeitgeber mit vielen Hürden verbunden. Zunächst einmal mussten insgesamt vier Voraussetzungen vorliegen, damit der Arbeitgeber wirksam betriebsbedingt kündigen kann.

 

Betriebliches Erfordernis der Kündigung. Beim Arbeitgeber müssen betriebliche Erfordernisse vorliegen, die Bedarf an Arbeitsleistungen vermindern. Der extremste Fall ist die Betriebsstilllegung. Aber auch die Schließung einer Filiale, das Outsourcing von Aufgaben oder effizientere Arbeitsabläufe (Rationalisierungen) können solche betrieblichen Erfordernisse begründen.

 

Fehlende Beschäftigungsmöglichkeit auf einem anderen Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber darf keine Beschäftigungsmöglichkeit für den Arbeitnehmer auf einem anderen Arbeitsplatz haben. Es das Ultima-Ratio-Prinzip. Die betriebsbedingte Kündigung ist das letzte Mittel. Kann der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zum Beispiel durch eine Versetzung oder Änderungskündigung auf einem anderen Arbeitsplatz beschäftigen, muss er zunächst eine Änderungskündigung versuchen.

 

Sozialauswahl. Der Arbeitgeber muss eine wirksame Sozialauswahl vornehmen. Hierbei sind soziale Kriterien wie Dauer der Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Familienstand und Unterhaltspflichten zu berücksichtigen. Nur den am wenigsten schutzbedürftigen Arbeitnehmern darf gekündigt werden. Lediglich bei einer vollständigen Einstellung des Betriebes kann die Sozialauswahl unterbleiben, wenn allen Arbeitnehmern gekündigt wird.

 

Interessenabwägung zu Gunsten des Arbeitgebers. Bei jeder betriebsbedingten Kündigung muss eine Interessenabwägung zwischen den Interessen des Arbeitgebers an der Kündigung und denen des Arbeitnehmers an der Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses vorgenommen werden. Bei einer betriebsbedingten Kündigung spielt die Interessenabwägung, anders als bei einer krankheitsbedingten bzw. einer verhaltensbedingten Kündigung regelmäßig keine große Rolle. 

 

Weitere Voraussetzungen. Natürlich müssen auch die übrigen Voraussetzungen jeder wirksam Kündigung wie Schriftform der Kündigung, ordnungsgemäße Betriebsratsanhörung usw. erfüllt sein.

Fazit: Fehler führen zu Abfindungen.
Da die Anforderungen hoch sind, kann viel schief gehen. Diese Fehler führen dann dazu, dass Arbeitnehmer, die innerhalb von drei Wochen gegen die Kündigung Kündigungsschutzklage einreichen, gute Aussichten auf eine hohe Abfindung haben. Allgemein gilt: je mehr Fehler, je höher die Abfindung.


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