Sie wollen einen Aufhebungsvertrag anfechten? Fachanwalt Bredereck sagt wie:

Sie wollen einen Aufhebungsvertrag anfechten? Fragen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck: 030.4000 4999.
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Sie wollen einen arbeitsrechtlichen Aufhebungsvertrag anfechten? Gute Chancen haben Sie, wenn der Arbeitgeber Ihnen widerrechtlich gedroht hat oder Sie arglistig getäuscht hat beim Abschluss des Aufhebungsvertrages. Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck erklärt, wann das der Fall ist.

 

Anfechtung eines Aufhebungsvertrages wegen wiederrechtlicher Drohung. Droht man Ihnen beim Abschluss des Vertrages mit schwerwiegenden Konsequenzen, beispielsweise mit einer fristlosen Kündigung wegen einer Straftat? Dann kann man den Aufhebungsvertrag anfechten, wenn die Vorwürfe nicht stimmen, wenn sie der Arbeitgeber frei erfunden hat und Ihnen damit droht und Sie zwingt, das Arbeitsverhältnis „freiwillig“ zu beenden. Oder er droht mit einer fristlosen Kündigung, weil Sie einmal 5 Minuten zu spät gekommen sind. Hätte ein vernünftiger Arbeitgeber in dieser Situation an eine Kündigung gedacht? Wenn nicht, darf damit auch nicht gedroht werden! 

 

Aufhebungsvertrag anfechten wegen arglistiger Täuschung. Wenn der Arbeitgeber beispielsweise vortäuscht, den Laden dicht zu machen oder den Standort zu schließen, und deshalb eine betriebsbedingte Kündigung in Aussicht stellt, obwohl das gar nicht stimmt. Wer auf dieser Grundlage einen Aufhebungsvertrag unterschreibt und später erfährt, dass der Arbeitgeber nie vor hatte den Standort aufzugeben, kann den Aufhebungsvertrag regelmäßig anfechten wegen arglistiger Täuschung. 

 

Der Arbeitnehmer muss den Anfechtungsgrund beweisen können. Sichern Sie Beweise! Sorgen Sie möglichst dafür, dass es Zeugen gibt für die arglistige Täuschung oder die wiederrechtliche Drohung. Behalten Sie Emails, in denen man beispielsweise über eine Standortschließung berichtet. Schreiben Sie sich die Namen der Mitarbeiter auf, die mitbekommen haben, dass man Sie täuscht oder Ihnen droht: Vor Gericht kann man sie als Zeugen laden. 

 

Fechten Sie den Aufhebungsvertrag möglichst bald an. Auch wenn das Gesetz die Anfechtungsfrist festschreibt auf ein Jahr: Man sollte mir einer Anfechtung möglichst nicht Monate warten, man sollte die Frist nicht ausreizen. Richter sehen es nicht gern, wenn man lange wartet mit der Anfechtung des Vertrages. Und man kann das Anfechtungsrecht unter Umständen auch verwirken - das Risiko sollte man nicht eingehen!

 

Fragen Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht, wie die Chancen auf eine Abfindung stehen! Wenn die Chancen auf eine Anfechtung gut sind, lohnt es sich häufig, mit dem Arbeitgeber neue Konditionen auszuhandeln. Für den Arbeitgeber bedeutet eine Anfechtung vor Gericht regelmäßig ein hohes Risiko. In vielen Fällen wird er eine höhere Abfindung nachzahlen, denn: Wenn man den Aufhebungsvertrag vor Gericht rechtskräftig anficht, kann es richtig teuer werden für den Arbeitgeber. 

 

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an! Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck erklärt Ihnen, welche Chancen Sie haben, Ihren Aufhebungsvertrag anzufechten und eine hohe Abfindung zu erhalten. Rufen Sie an unter 030.4000 4999, Sie erhalten zeitnah einen Beratungstermin. 


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Kündigung Abfindung

Die wenigsten Arbeitnehmer wollen bei einer Kündigung zurück in den Job. In der Regel ist eine möglichst hohe Abfindung das Ziel. Oder soll doch der Arbeitsplatz gerettet werden? In beiden Fällen ist das Vorgehen gleich.

 

Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen. Innerhalb einer Frist von drei Wochen nach Zugang der Kündigung muss eine Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Der Arbeitnehmer muss quasi behaupten und entsprechend klagen, dass er seinen Arbeitsplatz zurück will.

 

Falle: Mehrere Kündigungen. Ein bei Arbeitgebern durchaus beliebter Trick ist der Ausspruch mehrerer Kündigungen. Der Arbeitnehmer muss hier unbedingt alle Kündigungen mit der Kündigungsschutzklage angreifen, ansonsten verliert er den Kündigungschutzprozess vor dem Arbeitsgericht.

 

So kommt es zur Zahlung einer Abfindung: Der Arbeitgeber will den Arbeitnehmer auf keinen Fall zurück. Es wird dann regelmäßig ein Abfindungsvergleich geschlossen, der neben einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch die Höhe der Abfindung, die Einhaltung der maßgeblichen Kündigungsfrist, die Zeugnisnote und die übrigen Ansprüche regelt.

 

Welche Abfindung kann man verlangen? Die Höhe der Abfindung ist sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt beträgt die Abfindung ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. In vielen Fällen gelingt es zumindest den auf Kündigungsschutz spezialisierten Rechtsanwälten eine deutlich höhere Abfindung zu erzielen. Das gilt vor allem bei sehr kurzen Arbeitsverhältnissen, weil hier ein halbes Bruttomonatsgehalt keinen Vergleichsanreiz bietet. Manchmal beträgt die Abfindungshöhe 2-3 Bruttomonatsgehälter oder mehr pro Beschäftigungsjahr. 

 

Höhe der Abfindung abhängig vom Verhandlungsgeschick. Da die Abfindungshöhe zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhandelt wird, kommt es im Wesentlichen auf zwei Dinge an. Die Kündigung muss rechtlich so gut wie möglich angegriffen werden. Dadurch verschlechtern sich die Aussichten für den Arbeitgeber, den Prozess zu gewinnen. Daneben kommt es auf das Verhandlungsgeschick an. Ich bezeichne das Ganze immer als Abfindungspoker; als Arbeitnehmer braucht man einen erfahrenen Pokerspieler, am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.


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