Kündigung bei Air Berlin: Abfindungen mit Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht.

Wer bei Air Berlin nach einer Kündigung kämpfen will um eine hohe Abfindung, sollte Kündigungsschutzklage einreichen. Kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Chancen: 030.40004999.
Kündigung Air Berlin

Lohnt sich eine Kündigungsschutzklage für Air Berlin-Mitarbeiter? Was, wenn der gekündigte Mitarbeiter keine Rechtsschutzversicherung hat? Antworten gibt Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, 2 x in Berlin.

 

Air Berlin Mitarbeiter: Das Kündigungsschutzgesetz schützt Sie! Air Berlin beziehungsweise der Insolvenzverwalter muss bei einer Kündigung die Vorgaben des Kündigungsschutzgesetzes beachten. Sozialauswahl, Sonderkündigungsschutz, Vorrang des milderen Mittels, Verhältnismäßigkeit – all das muss man bei einer Kündigung einhalten oder korrekt durchführen; macht der Arbeitgeber hier Fehler, haben Air-Berlin-Mitarbeiter gute Chancen mit ihrer Kündigungsschutzklage. 

 

Rechtsschutzversicherung vorhanden? Dann rate ich Air Berlin-Mitarbeitern in fast allen Fällen zu einer Kündigungsschutzklage. Die Kosten einer Klage sind gering, Airberliner müssen dann nur die Selbstbeteiligung an ihre Rechtsschutzversicherung zahlten. Auf der anderen Seite ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es zu einem Vergleich kommt, der sich für den Arbeitnehmer deutlich lohnt. Regelmäßig kommt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer vor dem Arbeitsgericht entgegen, allein schon um die Unsicherheit einer Kündigungsschutzklage vom Tisch zu haben. 

 

Keine Rechtsschutzversicherung? Beachten Sie bitte folgendes: Bei einer Klage vor dem Arbeitsgericht muss jede Seite seine Anwaltskosten selbst zahlen. Hat der Arbeitnehmer keine Rechtsschutzversicherung, wird er die Kosten seines Anwalts bei einer Klage erster Instanz selbst zahlen müssen. Häufig holt man diese Kosten durch die Abfindung heraus, die ein Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht im Verfahren erreicht. Wie wäre das im Fall eines Air Berlin-Mitarbeiters? Das ist derzeit – Stand Oktober 2017 – schwer zu sagen: zu viel Unsicherheiten gibt es, und man weiß nicht, wie sich das Insolvenzverfahren entwickelt. Jedenfalls bleibt man mit einer Kündigungsschutzklage im Rennen.

 

Kündigungsschutzklage: immer gut für das Selbstwertgefühl. Arbeitnehmer, die sich wehren gegen eine Kündigung, sind im Nachgang fast immer zufrieden mit ihrer Entscheidung: Man hat das Feld nicht kampflos verlassen, man startet mit einem besseren Gefühl in die Zukunft. 

 

Haben Sie eine betriebsbedingte Kündigung von Air Berlin erhalten beziehungsweise vom Insolvenzverwalter? Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, 2 x in Berlin: am Kurfürstendamm und in Prenzlauer Berg. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf: 030.40004999


Kündigung erhalten? Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck kämpft um Ihre Rechte, setzt hohe Abfindungen durch, wenn nötig mit einer Kündigungsschutzklage. Beratung zu allen Themen rund um Kündigungbetriebsbedingte Kündigung, personenbedingte Kündigung, verhaltensbedingte Kündigung oder fristlose Kündigung.


Warum Air Berlin-Mitarbeiter Kündigungsschutzklage einreichen sollten, sagt Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck:


Und wenn ein Sozialplan vorliegt? Trotzdem Kündigungsschutzklage? Dazu Fachanwalt Bredereck:


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Kündigung und Arbeitslosengeld

Kündigung erhalten? Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck nennt die Chancen auf eine Abfindung, vermeidet Sperrzeit.
Anwalt Abfindung

Nach einer Kündigung ist eins klar: Eine hohe Abfindung wäre jetzt genau das richtige. Manchmal bietet sie der Arbeitgeber von sich aus an. Was oft übersehen wird, aber häufig vorkommen kann: Die Kündigung führt zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, die Bundesagentur für Arbeit rechnet die Abfindung auf das Arbeitslosengeld an. Ergebnis: Der gekündigte Mitarbeiter verliert einen Teil seiner hart verhandelten Abfindung. Wie vermeidet man das?

Sperrzeit – Was bedeutet das für das Arbeitslosengeld? Nach der Kündigung sind die meisten Arbeitnehmer arbeitslos. Je nachdem, wie lange das versicherungspflichtige Arbeitsverhältnis angedauert hat, erhält man 6-12, unter Umständen auch 24 Monate Arbeitslosengeld (Alg I). Wenn die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit verhängt, erhält der arbeitslose Arbeitnehmer 12 Wochen kein Arbeitslosengeld.

 

Wann verhängt die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit? Grundsätzlich verhängt die BA eine Sperrzeit, wenn der Arbeitnehmer für seine Arbeitslosigkeit „verantwortlich“ ist. Eine Sperrzeit ist wie eine „Strafe“ für die selbstverschuldete Arbeitslosigkeit; sie soll versicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse erhalten. Selbstverschuldet wäre die Arbeitslosigkeit zum Beispiel nach einer verhaltensbedingten Kündigung, einer fristlosen Kündigung, einer Eigenkündigung oder nach einem Aufhebungsvertrag. 

 

Wann droht eine Anrechnung der Abfindung? Wenn ein Mitarbeiter einen Aufhebungsvertrag mit Abfindungszahlung aushandelt, kann es passieren, dass die Bundesagentur nicht nur eine Sperrzeit verhängt, sondern die Abfindung auf das restliche Arbeitslosengeld anrechnet. Daher: In fast allen derartigen Fällen raten Arbeitsrechtler dringend davon ab, dass Arbeitnehmer solche Aufhebungsverträge abschließen. Jedenfalls sollte der Arbeitnehmer den Aufhebungsvertrag vorher mit einem erfahrenen Spezialisten im Kündigungsrecht absprechen. 

 

Wie vermeidet man Sperrzeit und Anrechnung aufs Arbeitslosengeld? Wer mit einer Kündigungsschutz-Klage gegen seine Kündigung vorgeht, vermiedet in fast allen Fällen eine Sperrzeit und die Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld. Ob sich ein Prozess vor dem Arbeitsgericht lohnt, beantwortet ein erfahrener Spezialist im Arbeitsrecht. Bei alldem ist es enorm wichtig, schnell zu handeln, die Dinge nicht schleifen zu lassen: Für die Klage läuft eine kurze Frist von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens. Ist diese erst einmal verstrichen, ist die Chance auf eine Abfindung dahin – und durch die Sperrzeit muss man häufig auch noch draufzahlen!