Abfindungsvergleich: Muster vom Fachanwalt

Anwalt Arbeitsgericht

Abfindungsvergleich: Was wichtig ist.

Wenn Ihr Chef Sie kündigt, wollen Sie eine hohe Abfindung. Sie wollen auch alle noch ausstehenden Forderungen aus dem Arbeitsverhältnis gegen ihn durchsetzen. Ihr ehemaliger Brötchengeber sollte Ihnen auch ein möglichst sehr gutes Arbeitszeugnis ausstellen. Wunschdenken? Nicht bei einem professionell verhandelten Abfindungsvergleich. Doch Vorsicht: Ist der Abfindungsvergleich ungeschickt formuliert, droht die eben erst verhandelte Abfindung durch eine Sperrzeit von der Bundesagentur für Arbeit teilweise zu verpuffen. Wenn die BA darüber hinaus auch eine Anrechnung der Abfindung auf das Arbeitslosengeld verfügt, bleibt Ihnen nicht mehr von dem Geld viel übrig. 

 

Abfindungsvergleich vom Arbeitsrechts-Fachanwalt.

Ganz wichtig ist es, im Abfindungsvergleich vor dem Arbeitsgericht alle möglicherweise gegen den Arbeitgeber bestehenden Ansprüche einzubeziehen. Ich habe 3 Vorlagen für mögliche Abfindungsvergleiche entwickelt, die ich dem interessierten User zum download anbiete. Sie sind allgemein gehalten und können nicht auf den konkreten Fall eines gekündigten Mitarbeiters angewendet werden. Es sind auch nicht alle denkbaren Ansprüche enthalten – das würde den Rahmen sprengen. 

 

Muster-Abfindungsvergleich vor dem Arbeitsgericht nach Kündigung 1.

Hier geht es vor allem um eine hohe Abfindung.

 

Muster-Abfindungsvergleich vor dem Arbeitsgericht nach Kündigung 2.

Hier sind auch sehr spezielle Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis mit einbezogen. 

 

Muster-Abfindungsvergleich außergerichtlich.

Der Arbeitnehmer sollte von einem solchen Vergleich, den der Arbeitgeber ohne Klage vor dem Arbeitsgericht („außergerichtlich“) mit dem Arbeitgeber abschließt, tunlichst Abstand nehmen. Die vereinbarten Abfindungen sind regelmäßig deutlich niedriger, als vor dem Arbeitsgericht. Regelmäßig verhängt die Bundesagentur für Arbeit wegen solcher außergerichtlicher Vergleiche Sperrzeiten gegen entlassene Arbeitnehmer und rechnet das Arbeitslosengeld auf die Abfindung an. Nach einer Kündigung muss der Arbeitgeber dann neben seinem Job auch noch auf viel Geld verzichten. 

 

Rat vom Arbeitsrechts-Anwalt.

Als Fachanwalt für Arbeitsrecht rate ich von einem außergerichtlichen Vergleich ausdrücklich ab. Wenn, dann müsste sich der Arbeitgeber darin verpflichten, alle wegen des Vergleichs entstehenden Nachteile für den Arbeitnehmer zu kompensieren.