Hohe Abfindung bei personenbedingter Kündigung!

Personenbedingt gekündigt? Abfindung sichern!
Anwalt Arbeitsrecht

Wann darf der Arbeitgeber personenbedingt kündigen? Wenn der Arbeitnehmer die arbeitsvertraglich geschuldete Arbeitsleistung nicht mehr leisten kann und wenn der Arbeitnehmer daran nichts ändern kann, dann sieht das Arbeitsrecht die Möglichkeit einer personenbedingten Kündigung vor. Wichtigstes Beispiel: Kündigung wegen Krankheit.

 

Wann darf der Arbeitgeber wegen Krankheit kündigen? Die krankheitsbedingte Kündigung ist in 3 Fällen denkbar: Wenn die Krankschreibung länger als ein Jahr andauert, wenn Kurzzeiterkrankungen über einen längeren Zeitraum sehr häufig vorkommen und wenn die Arbeitsleistung des Mitarbeiters aufgrund von Erkrankungen dauerhaft gemindert ist. 

 

Welche anderen Gründe gibt es für die personenbedingte Kündigung? Weitere Einzelfälle sind: Ein Berufskraftfahrer verliert seine Fahrerlaubnis, der Arbeitnehmer muss eine Haftstrafe antreten. Dauerhafte Minderleistungen (der Fall des sogenannten Low Performers) können auch eine personenbedingte Kündigung rechtfertigen.

 

Personenbedingte Kündigung: Gelingt selten arbeitsrechtlich sauber. Dem Arbeitgeber fällt es erfahrungsgemäß sehr schwer, bei der personenbedingten Kündigung alle arbeitsrechtlichen Vorgaben einzuhalten. Sehr häufig gelingt es dem Arbeitgeber nicht, sich über die Umstände der Krankheit und über die Aussichten der Besserung zu erkundigen. Bei einem Low Performer fällt es häufig nicht leicht, die vereinbarte Arbeitsleistung klar zu bestimmen. 

 

Betriebsratsanhörung notwendig! Wenn die wirksame Anhörung des Betriebsrats nicht gelingt, führt dies zur Unwirksamkeit der personenbedingten Kündigung. Der Kündigungsschutz wird dadurch abermals verbessert. 

 

Ein Fachanwalt erkennt die Fehler und erreicht hohe Abfindung! Ein erfahrener Arbeitsrechtler – häufig ein Fachanwalt für Arbeitsrecht und Rechtsanwalt – kann Fehler des Arbeitgebers bei der personenbedingten Kündigung herausstellen. Vor dem Arbeitsgericht kann der Anwalt mit einer fristgemäßen Kündigungsschutzklage eine hohe Abfindung für den vor die Tür gesetzten Mitarbeiter erreichen.  


Kündigung erhalten? Das Erstreiten einer hohen Abfindung ist unsere Profession. Kündigungsschutzklagen sind unsere Leidenschaft. Selbstverständlich beraten wir Sie auch zu allen anderen Fragen zu Kündigung und Kündigungsschutz, betriebsbedingte Kündigung, verhaltensbedingte Kündigung und fristlose Kündigung


Personenbedingte Kündigungsgründe

Bei personenbedingter Kündigung hilft Fachanwalt
Kündigung Anwalt

Aus welchen Gründen darf der Arbeitgeber kündigen? In erster Linie kommt es auf die Umstände des Arbeitsverhältnisses an. Erstens: Befindet sich der Beschäftigte noch in der Probezeit? Zweitens: Handelt es sich um einen Kleinbetrieb mit bis zu 10 Mitarbeitern? Wenn ja, ist eine Kündigung in der Regel ohne besonderen Grund möglich. In allen anderen Fällen gilt: Eine Kündigung ist regelmäßig nur verhaltensbedingt, fristlos, personenbedingt oder betriebsbedingt zulässig.

Was ist eine personenbedingte Kündigung? Bei einer personenbedingten Kündigung beruht die Kündigung auf einem Grund, der zwar persönlich mit dem Beschäftigten zusammenhängt, den der Mitarbeiter aber nicht schuldhaft verursacht hat. Das ist meistens bei einer Krankheit der Fall oder wenn der Mitarbeiter - aus welchen Gründen auch immer - unverschuldet dauerhaft deutlich weniger oder gar keine Arbeitsleistung mehr bringen kann.

Darf der Arbeitgeber wegen Krankheit kündigen? Wegen Krankheit darf der Arbeitgeber nur unter sehr strengen Voraussetzungen kündigen. Diese sind: Der Mitarbeiter ist länger als ein Jahr dauerhaft krankgeschrieben; über Jahre ist der Mitarbeiter jedes Jahr mehr als sechs Wochen krankgeschrieben; die Arbeitsleistung des Mitarbeiters ist dauerhaft wegen einer Erkrankung um mehr als 30% gemindert. Erfahrungsgemäß tun sich Arbeitgeber sehr schwer, die Rechtmäßigkeit einer Kündigung wegen Krankheit vor den Arbeitsgerichten nachzuweisen. Bei Kündigungsschutzklagen zahlen Arbeitgeber regelmäßig sehr hohe Abfindungen, um einen "dauerkranken" Mitarbeiter loszuwerden.


Mehr zum Thema

Ordentliche Kündigung-Personenbedingte Kündigung

Ordentliche und personenbedingte Kündigung: Oft fehlt es am Kündigungsgrund. Hohe Abfindung sichert Ihr Anwalt.
Anwalt Arbeitsrecht

Ordentliche Kündigung. Eine ordentliche Kündigung meint alle Kündigungen, die nicht aus außerordentlichen Gründen fristlos sind. Ganz entscheidend für die Chancen auf eine hohe Abfindung bei einer ordentlichen Kündigung ist die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes. Ein Anwalt informiert über die Rechte des gekündigten Arbeitnehmers und bewertet die Chancen, mit einer Kündigungsschutzklage eine hohe Abfindung zu erreichen. Sie sollten einen Rechtsanwalt, am besten ein Fachanwalt für Arbeitsrecht, schnell anrufen – im Arbeitsrecht gelten kurze Fristen. Verstreichen die Fristen, ist dann oft sowohl Ihr Arbeitsplatz, als auch die erhoffte hohe Abfindung verloren.

 

Personenbedingte Kündigung. Der Arbeitgeber kann personenbedingt kündigen, wenn der Kündigungsgrund mit dem Arbeitnehmer direkt zusammenhängt, aber nicht auf seinem Verhalten beruht. Bekannteste Beispiele: Kündigung wegen Krankheit des Arbeitnehmers, bei Verlust des Führerscheins bei einem Berufskraftfahrer, oder einer notwendigen Lizenz oder Zulassung, etc. Die Hürden für eine personenbedingte Kündigung sind sehr hoch, besonders bei einer krankheitsbedingten Kündigung. Bei einer Kündigung während Krankheit sind die Chancen auf eine hohe Abfindung besonders gut. Ein im Kündigungsschutz erfahrener Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht kann hohe Abfindungen herausholen. Am besten man geht noch während der Zeit, in der man längerfristig krank geschrieben ist, zum (spezialisierten) Anwalt, um sich beraten zu lassen.